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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten, Anleihen / AIF
ABO Energy streicht Prognose, Aktie verliert erneut
Der in Schieflage geratene Erneuerbare-Energie-Konzern ABO Energy rechnet nicht mehr damit, in diesem Jahr in die Gewinnzone zurückzukehren. Zudem muss das Wiesbadener Unternehmen eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.
Heute Morgen um kurz nach Mitternacht teilte ABO Energy mit, man gehe „nicht mehr davon aus, noch im laufenden Geschäftsjahr wieder ein positives Konzernergebnis erzielen zu können“. Bislang hatte das Management gehofft, nach hohen Verlusten in 2025 in diesem Jahr einen Nettogewinn erwirtschaften zu können.
Investitionen offenbar teurer als erwartet
Grund für die zurückgenommene Prognose ist laut ABO Energy der erste Entwurf des von externen Experten erstellten Sanierungsgutachtens, den man am gestrigen Montag erhalten habe. Dieser Entwurf komme zum vorläufigen Schluss, dass ABO Energy sanierungsfähig sei, wenn eine tragfähige Sanierungsfinanzierung mit Kapitalgebern abgeschlossen werden könne.
Wegen der in dem Entwurf „bezifferten zu erwartenden zukunftsgerichteten Investitionen für die umfangreiche Transformation und Neuausrichtung“ sei aber nicht mehr von einem positiven Konzernergebnis im laufenden Jahr auszugehen. Das Unternehmen rechnet jetzt damit, 2027 in die Gewinnzone zurückkehren zu können, allerdings nur auf EBITDA-Basis, also vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
ABO Energy ist unter anderem wegen Fehleinschätzungen zur Rentabilität neuer Projekte in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Mitte März trennte sich der Konzern von seinem Finanzgeschäftsführer Alexander Reinicke.
Wie ECOreporter Aktie und Anleihe von ABO Energy aktuell einschätzt und warum der Konzern eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten muss, lesen Sie im folgenden Premium-Bereich.
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