Siltronic kämpft weiter mit einer angespannten Marktsituation. / Foto: Siltronic

  Nachhaltige Aktien

Chip-Zulieferer Siltronic: Nachfrage bleibt schwach, KI-Hoffnung treibt den Kurs

Der Münchner Wafer-Hersteller Siltronic hat im ersten Quartal 2026 weniger Umsatz gemacht und rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen spürt weiter die hohen Lagerbestände bei Kunden und muss Abschreibungen vornehmen. Gleichzeitig profitiert die Aktie von der Hoffnung auf mehr Geschäfte im Zusammenhang mit dem Ausbau Künstlicher Intelligenz (KI).

Der Umsatz von Siltronic sank in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um gut 11 Prozent auf 306,5 Millionen Euro. Siltronic stellt Wafer her, Siliziumscheiben, aus denen Kunden dann Computer- und Elektronikchips herstellen. Abseits von Wafern für Chips, die bei KI-Anwendungen zum Einsatz kommen, bleibt die Nachfrage Siltronic zufolge weiter schwach. Hinzu kommen anhaltend hohe Lagerbestände bei Händlern. Negative Wechselkurseffekte belasteten die Erlöse zusätzlich.

Rote Zahlen im Gesamtjahr erwartet

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab um 13 Prozent auf 65 Millionen Euro nach, die EBITDA-Marge verschlechterte sich von 22,6 auf 21,2 Prozent. Damit schnitt der Konzern schwächer ab als am Markt erwartet.

Im Premium-Bereich finden Sie eine aktuelle Einschätzung der Siltronic-Aktie.

Mehr zur Halbleiterbranche lesen Sie  im zweiteiligen ECOreporter-Dossier zu nachhaltigen Chip-Aktien.

Die weiteren wichtigen Informationen lesen Sie als ECOreporter-Premium-Leser/-in. Einloggen oder Premium-Leser/-in werden.

...

Verwandte Artikel

12.03.26
 >
10.03.26
 >
19.02.26
 >
03.02.26
 >
22.01.26
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x