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Darum hat die Hafermilch-Aktie Oatly 23 % eingebüßt
Der schwedische Milchersatzhersteller Oatly hat in den letzten Tagen fast ein Viertel seines Börsenwertes verloren. Kann sich jetzt ein Einstieg in die Aktie lohnen?
Im letzten Quartal liefen die Geschäfte für Oatly durchwachsen: Der Umsatz stieg zwar um 10 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 196 Millionen US-Dollar, allerdings war die Nachfrage im Wachstumsmarkt Asien deutlich geringer als erhofft. Deshalb geht das Management jetzt für das Gesamtjahr nur noch von einem Umsatzanstieg um 7 bis 12 Prozent aus. Bislang lagen die Erwartungen bei 23 bis 28 Prozent.
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Zudem schreibt Oatly weiter tiefrote Zahlen: Im letzten Quartal stieg der Nettoverlust von 72 Millionen Dollar im Vorjahr auf 86,7 Millionen Dollar. 2023 hat das Unternehmen bereits 400 Millionen Dollar neue Schulden aufgenommen. Nettogewinne dürfte Oatly frühestens 2025 erzielen.
Die Oatly-Aktie hat auf Wochensicht 23 Prozent an Wert verloren und kostet derzeit im Tradegate-Handel 1,51 Euro (Stand 31.7.2023, 9:55 Uhr). Seit dem Allzeithoch von 23,80 Euro aus dem Juni 2021 hat sich der Kurs sehr schwach entwickelt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
ECOreporter hatte zum Börsenstart von einem Einstieg in die Oatly-Aktie abgeraten und tut dies auch weiterhin. Zu gering ist der technologische Vorsprung des Unternehmens auf seine Wettbewerber, zu groß die Konkurrenz durch deutlich günstigere Milchersatzprodukte von Supermarktketten und Drogeriemärkten. Dass Oatly für seine aktuellen Wandelanleihen einen sehr hohen Zinssatz von 9,25 Prozent zahlt, spiegelt die erheblichen Geschäftsrisiken des Unternehmens wider.
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Oatly Group AB ADR:
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05.03.26
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