Eine neue DIN-Norm soll die Nachhaltigkeitsbewertung von Finanzprodukten standardisieren. / Foto: Pixabay

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DIN-Norm für nachhaltige Finanzprodukte

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat einen Entwurf für die neue DIN 77236 "Nachhaltigkeitsscoring für Finanzprodukte – Eine standardisierte Vorgehensweise zur Einordnung von Finanzprodukten anhand von Nachhaltigkeitsmerkmalen" erarbeitet.

Nach Angaben des Berliner Instituts definiert die DIN-Norm „einen Prozess zur Einordnung und vereinfachenden Darstellung von Finanz- und Versicherungsanlageprodukten in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsmerkmale“. Dazu legt die Norm ein System fest, „das auf Basis bestehender Kriterien ein Scoring der Finanzprodukte in einer Nachhaltigkeitsskala vorgibt“. Dieses Scoring soll die Auswahl geeigneter Produkte im Hinblick auf die Erfüllung der Nachhaltigkeitspräferenzen von Anlegern erleichtern. Die DIN erhebt ausdrücklich „nicht den Anspruch, eine eigene Nachhaltigkeitsdefinition festzulegen“.

Die Norm richtet sich vor allem an Finanzberater, Banken, Versicherungen und Kapitalverwaltungsgesellschaften. Diese können den DIN-Entwurf bis 26. März kommentieren.

„Es war der ausdrückliche Wunsch aus dem Umfeld des Sustainable-Finance-Beirats der Bundesregierung und europäischer Organisationen, den Norm-Entwurf rechtzeitig für jetzt anstehende europäische Konsultationen fertigzustellen“, sagt Klaus Möller, Obmann des DIN-Normenausschusses Finanzen. „Gerade im Kontext dieser Konsultationen ist eine fundierte kritische Sichtung und breite Kommentierung des Norm-Entwurfs durch Fachexperten wichtig und erwünscht.“

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