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Eurotunnel-Betreiber Getlink: Einbußen im Stromgeschäft
Der französische Güterzugkonzern und Eurotunnel-Betreiber Getlink hat in diesem Jahr bislang weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Bis auf einen laufen allerdings alle Unternehmensbereiche gut.
Getlink setzte im ersten Halbjahr 2025 744 Millionen Euro um. Das sind 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sank um ein Drittel auf 113 Millionen Euro.
Umsatz der Stromsparte halbiert
Grund für die Einbußen waren zwischenzeitliche Ausfälle der Gigawatt-Stromleitung ElecLink zwischen Frankreich und England, die durch den Eurotunnel verläuft und von Getlink betrieben wird; hinzu kamen niedrigere Strompreise. Insgesamt brach der ElecLink-Umsatz um 50 Prozent ein. Im wichtigsten Konzernsegment, dem Zugverkehr durch den Eurotunnel, stiegen die Einnahmen hingegen um 4 Prozent.
Trotz der ElecLink-Probleme geht Getlink weiterhin davon aus, im Gesamtjahr einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 780 und 830 Millionen Euro zu erreichen. Im ersten Halbjahr lag das EBITDA bei 366 Millionen Euro, im Gesamtjahr 2024 bei 833 Millionen Euro.
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