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Hain Celestial tief in den roten Zahlen, Aktie verliert 25 %
Der Bio-Lebensmittelhersteller Hain Celestial aus den USA macht schlechtere Geschäfte als erwartet. Die Aktie stürzt ab, jetzt sollen nicht zum ersten Mal radikale Maßnahmen die Kehrtwende bringen.
Hain Celestial setzte in seinem Geschäftsjahr 2024/25 (Juli bis Juni) 1,56 Milliarden US-Dollar um. Das sind 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Nettoverlust vervielfachte sich von 75 auf 531 Millionen Dollar.
Marge und Absatz schwächeln
Hauptgrund für die hohen Verluste sind Wertminderungen von Unternehmenssparten und immateriellen Vermögenswerten wie Patenten, Lizenzen oder Rezepturen im Umfang von fast 500 Millionen Dollar. Hain Celestial hat schon länger Margen- und Absatzprobleme in mehreren Segmenten, unter anderem in der wichtigen Snack-Sparte. Hinzu kommen immer wieder Schwierigkeiten in der Lieferkette.
„Unsere Leistung ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben“, sagt Hain Celestial-Chefin Alison Lewis. Man werde jetzt „entschlossene Maßnahmen“ ergreifen und das Warensortiment „aggressiv straffen“. Gleichzeitig wolle man weiter Schulden zurückzahlen, um die finanzielle Gesundheit des Unternehmens zu stärken.
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