Der Helma-Gruppe ist in der Baukrise das Geld ausgegangen. Die Aktie ist mittlerweile fast wertlos. / Foto: Helma Eigenheimbau

  Nachhaltige Aktien, Wachhund

Helma Eigenheimbau geht von der Börse

Der Börsenabschied der Helma Eigenheimbau AG rückt näher. Der Insolvenzverwalter des Unternehmens aus Lehrte bei Hannover hat die Einbeziehung der Aktie in den Handel an der Frankfurter Börse gekündigt.

Nach Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist der Börse wird der Handel der Helma-Aktie spätestens zum 31. Januar 2025 eingestellt. Bis dahin kann das Papier noch ge- und verkauft werden. Auch an anderen offiziellen Handelsplätzen soll die Aktie danach laut Helma nicht mehr erhältlich sein.

Von 70 Euro zu 13 Cent

An der Börse Tradegate ist die Aktie heute mit einem Minus von knapp 14 Prozent und einem Kurs von 0,1295 Euro gestartet (Stand 21.10.2024, 8:01 Uhr). Das Papier hat seit seinem Allzeithoch von knapp 70 Euro Anfang 2022 extrem an Wert verloren.

Die Helma-Gruppe war im Zuge der Immobilienkrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, drei Unternehmen mussten im Frühsommer Insolvenz anmelden.

ECOreporter rät von Spekulationsgeschäften mit der Helma-Aktie ab. Anlegerinnen und Anlegern droht der vollständige Verlust ihres Kapitals.

Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltige Immobilienaktien: Wo es trotz Krise noch Investmentchancen gibt.

Helma Eigenheimbau AG:

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