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KD-Bank zahlt 4 % Dividende
Die kirchennahe Dortmunder Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat ihr Kreditgeschäft im letzten Jahr weiter ausgebaut. Die Generalversammlung des genossenschaftlich organisierten Geldhauses beschloss gestern für 2023 eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 4 Prozent.
Die KD-Bank sagte im letzten Jahr neue Kredite in Höhe von insgesamt knapp 354 Millionen Euro zu. Das Geld floss größtenteils in die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Lebensqualität im Alter und Gesundheit. Die Zuwachsrate betrug 6,2 Prozent, insgesamt hat die Bank derzeit für rund 3 Milliarden Euro Kredite vergeben.
Einlagen und Bilanzsumme waren 2023 leicht rückläufig. Institutionelle Kunden benötigten nach Angaben der KD-Bank zusätzliche Liquidität für den Inflationsausgleich und nutzten die günstige Lage am Kapitalmarkt, um verstärkt in Wertpapiere zu investieren. Dieses Segment wuchs bei der Bank um mehr als 18 Prozent auf 5 Milliarden Euro. Insgesamt blieb das betreute Kundenvermögen stabil bei 9,8 Milliarden Euro.
Weil die Relation zwischen Aufwand und Ertrag (Cost-Income-Ratio) im letzten Geschäftsjahr bei guten 53,8 Prozent lag, schüttet die KD-Bank eine Jahresdividende von 4 Prozent an ihre Genossenschaftsmitglieder aus und kann zudem Rücklagen bilden sowie ihre Eigenmittel stärken. Die Bank nimmt derzeit nur Institutionen aus Kirche und Diakonie als neue Mitglieder auf.