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Ladesäulenanbieter GreenCharge im Insolvenzverfahren
Die GreenCharge GmbH aus Cölbe in Hessen hat sich in den letzten Jahren unter anderem über Nachrangdarlehen finanziert. Jetzt befindet sich der Anbieter von E-Auto-Ladesäulen im vorläufigen Insolvenzverfahren.
Das Amtsgericht Marburg hat Ende letzter Woche den Rechtsanwalt Hans-Jörg Laudenbach aus Gießen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Aktenzeichen 22 IN 114/25 (24)). Das Unternehmen darf damit nur noch mit Zustimmung des Insolvenzverwalters über sein verbliebenes Vermögen verfügen.
GreenCharge hat seit 2021 über mehrere Crowd-Angebote Geld bei privaten Anlegerinnen und Anlegern eingesammelt. ECOreporter-Fazit der Analyse eines Nachrangdarlehens aus dem Jahr 2022: „Möglicherweise werden der Emittentin in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die unbesicherten Nachrangdarlehen zurückzuzahlen. Für Anlegerinnen und Anleger besteht ein erhebliches Risiko, dass sie ihr eingesetztes Kapital vollständig verlieren.“
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