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Pax-Bank mit bestem Geschäftsergebnis ihrer Geschichte, Dividende steigt auf 5 %
Die Pax-Bank hat ihr Geschäftsjahr 2023 mit Rekordzahlen abgeschlossen. Der Zinsüberschuss des christlich-nachhaltigen Geldhauses aus Köln verdoppelte sich fast.
Die Pax-Bank steigerte ihr Betriebsergebnis vor Bewertung 2023 um 34,2 Millionen Euro auf 57,4 Millionen Euro und lag damit 19,3 Millionen Euro über den eigenen Erwartungen. Unter dem Strich blieb ein Bilanzgewinn von 3,2 Millionen Euro. Das Kundengeschäftsvolumen stieg auf rund 10,5 Milliarden Euro.
„Die Geschäftsentwicklung hat unsere ambitionierten Prognosen deutlich übertroffen. Für die Pax-Bank war es das beste Ergebnis in ihrer Geschichte“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Klaus Schraudner. „Auch dank unserer vorausschauenden Zinsbuchsteuerung konnten wir 2023 von den gestiegenen Zinsen profitieren.“ Der Zinsüberschuss verbesserte sich – unter anderem dank einmaliger Sondereffekte – gegenüber dem Vorjahr um 94,6 Prozent auf 80,3 Millionen Euro.
Dividende steigt um ein Viertel
Negativ entwickelte sich das Provisionsergebnis, es sank leicht auf 9,5 Millionen Euro. „Der Rückgang resultiert vorrangig aus geringeren Umsätzen im Wertpapierdienstleistungsgeschäft“, so Vorstandschef Schraudner. „2023 waren viele Anlegerinnen und Anleger nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2022 zunächst noch zurückhaltend.“
Wegen der insgesamt sehr positiven Geschäftsentwicklung erhöht die Pax-Bank ihre Jahresdividende von 4 auf 5 Prozent. Mitglied der genossenschaftlich organisierten Bank können Institutionen aus dem Umfeld der katholischen Kirche und Einzelpersonen werden, die als Geistliche tätig sind.
Auch für 2024 rechnet die Pax-Bank mit guten Geschäftszahlen. „Wesentliche Chancen erkennen wir weiterhin in hohen Investitionen bei den Gesundheitsunternehmen, im Wohnungsbau sowie in klimabezogenen Transformationsprozessen in einem zum Teil wieder stabileren Marktumfeld“, sagt Vorstandsmitglied Sebastian Reichardt. „In den daraus resultierenden Finanzierungsbedarfen sehen wir Potenzial für unser Kreditneugeschäft und damit auch für den Zinsertrag. Insgesamt rechnen wir für 2024 mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung von 28,6 Millionen Euro.“
Die Pax-Bank plant, mit der Bank für Kirche und Caritas (BKC) aus Paderborn zu fusionieren. Die endgültige Entscheidung über den Zusammenschluss treffen die Mitglieder beider Institute voraussichtlich auf zwei außerordentlichen Generalversammlungen im September.