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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Procter & Gamble: Mehr Umsatz dank höherer Preise
Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) hat dank weiterer Preiserhöhungen den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 (Juli bis Juni) leicht steigern können. Der Gewinn des ECOreporter-Aktien-Favoriten blieb stabil. Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet der Konzern weiteres Wachstum.
P&G steigerte seinen Umsatz in den letzten zwölf Monaten um 2 Prozent zum Vorjahr auf 82 Milliarden US-Dollar. Der organische Umsatz, der die Auswirkungen von Wechselkursen, Übernahmen und Veräußerungen ausklammert, stieg um 7 Prozent. Verantwortlich waren dafür laut P&G insbesondere die Preiserhöhungen des Konzerns.
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P&G erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr einen operativen Cashflow von 16,8 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 14,7 Milliarden Dollar. Damit lag der Gewinn etwa auf dem Niveau des Vorjahres (14,79 Milliarden Dollar).
Im vierten Quartal steigerte P&G den Umsatz um 5 Prozent auf 20,6 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Den Gewinn steigerte der Konzern zwischen April und Juni um 11 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar.
Umsatz soll weiter steigen – Experten warnen
Vor allem in den USA liefen die Geschäfte gut, sagte Finanzchef Andre Schulten. In China, dem zweitgrößten Markt des Konzerns nach den USA, sei die Nachfrage allerdings eher schwach geblieben.
P&G erwartet für das gerade gestartete Geschäftsjahr 2023/24 ein Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn pro Aktie soll in einer Spanne von 6 bis 9 Prozent zulegen. Dabei setzt der Konzern auch auf einen Kostenvorteil in Höhe von rund 400 Millionen Dollar durch niedrigere Rohstoffpreise.
Experten warnten, dass die Konsumgüterkonzerne nicht immer weiter an der Preisschraube drehen könnten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Der Umsatz steige durch die höheren Preise, doch geschehe dies auf Kosten der verkauften Einheiten – es gingen also Kundinnen und Kunden verloren. So würden Supermarktketten etwa in Deutschland verstärkt versuchen, mit günstigen Eigenmarken bei den Verbrauchern zu punkten.
Die Aktie von Procter & Gamble legte nach Veröffentlichung der neuen Zahlen am Freitag 2,8 Prozent zu, aktuell kostet sie im Tradegate-Handel praktisch unverändert 141,98 Euro (Stand: 31.7.2023, 9:36 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 1,8 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 1,9 Prozent an Wert gewonnen.
Für ECOreporter bleibt die Procter & Gamble-Aktie ein solides Langzeitinvestment. Der Konzern hat mit Marken wie Ariel, Pampers und Braun ein breites, weltweit vertriebenes Warenangebot, das auch in Krisenzeiten weitestgehend konstant nachgefragt wird und Preiserhöhungen zulässt. Ausweichchancen für Verbraucherinnen und Verbraucher bestehen hier nur bedingt.
Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Geschäftsjahr 2023/24 von 26 ist die P&G-Aktie zwar kein Schnäppchen, aber weiterhin akzeptabel bewertet. Anlegerinnen und Anleger können mit einer kleinen Position einsteigen. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei guten 2,5 Prozent.
Procter & Gamble ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier ein ausführliches Unternehmensporträt.
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Procter & Gamble Corp.: ISIN US7427181091 / WKN 852062