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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten, Dividendenkönige
The Home Depot – robuste Renditen aus dem Baumarkt
The Home Depot ist die größte Baumarktkette der Welt. Und hat ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Lesen Sie, warum der 1978 gegründete US-Konzern zu den ECOreporter-Aktien-Favoriten der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige gehört.
Mehr als 2.350 Filialen in den USA, Kanada und Mexiko, ungefähr 472.000 Angestellte, über eine Million Produkte – Home Depot ist ein Riese, größer sogar als die meisten Supermarktketten in den USA. In den Geschäften gibt es alles von Nägeln über Bohrmaschinen bis hin zu kompletten Einbauküchen.
Der Konzern mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Georgia verkauft seine Produkte an private und gewerbliche Kunden, und wer zu Hause nicht selbst zu Hammer oder Schraubenzieher greifen will, kann Handwerker des Unternehmens damit beauftragen.
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Die meisten Führungskräfte kommen aus dem Unternehmen
Home Depot legt Wert auf eine facettenreiche Belegschaft mit hoher Bindung an das Unternehmen. Mehr als 90 Prozent der Filialleiterinnen und Filialleiter haben als einfache Angestellte im Konzern angefangen, mehr als die Hälfte der zuletzt in den USA neu eingestellten Menschen waren keine Weißen.
Zulieferer von außerhalb Nordamerikas akzeptiert Home Depot nur, wenn sie nachhaltige Mindestkriterien erfüllen. Kontroverse Rohstoffe wie etwa Mineralien aus Krisengebieten sind beispielsweise tabu. Das Unternehmen prüft regelmäßig, ob sich die Nachhaltigkeit von Lieferanten verschlechtert.
Den Stromverbrauch in seinen Filialen hat Home Depot seit 2010 um mehr als 50 Prozent gesenkt. Ausgehend vom Geschäftsjahr 2020 will der Konzern bis 2030 mindestens 42 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen (Fachleute nennen diesen Bereich Scope 1 und 2). Die verkauften Produkte sollen im gleichen Zeitraum im Gebrauch 25 Prozent weniger Emissionen verursachen (Scope 3). Diese Vorgaben stehen nach Einschätzung der renommierten Science Based Targets initiative (SBTi) im Einklang mit dem Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad zu begrenzen.
Um seine Klimaziele zu erreichen, will Home Depot unter anderem spätestens 2030 nur noch Strom aus regenerativen Quellen verbrauchen. Das Unternehmen kauft dazu Strom aus großen Wind- und Solarparks und betreibt eigene Dachsolaranlagen. Zudem sollen 2029 neun von zehn Gabelstaplern in den Home Depot-Lagern von Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben werden, und 2028 möchte der Konzern maximal noch zu 15 Prozent Rasenmäher, Motorsägen und ähnliche Geräte verkaufen, die mit Öl laufen.
Nachhaltiges Potenzial sieht das Management auch bei den Verpackungen der Produkte. Die werden zunehmend kleiner und umweltfreundlicher. Für seine Eigenmarken verwendet Home Depot keinen Polystyrol-Hartschaum (EPS) und keine PVC-Folien mehr. Ab 2027 sollen alle faserbasierten Verpackungen neuer Produkte kompostier- oder recycelbar sein.
Aus nachhaltiger Sicht kritikwürdig: Home Depot verkauft auch Pestizide, etwa Unkrautvernichtungsmittel.
Fast 9 Prozent Nettorendite
Home Depot erwirtschaftet seit vielen Jahren solide Gewinne und erreicht gute Margen. Im Geschäftsjahr 2025 (Februar 2025 bis Januar 2026) erzielte der Konzern bei einem Umsatz von knapp 165 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 14,2 Milliarden Dollar. Home Depot macht mehr als 90 Prozent seines Umsatzes in den Vereinigten Staaten.
Finanziell steht das Unternehmen robust da. Die Verbindlichkeiten sind zwar fast genauso hoch wie die bilanzierten Vermögenswerte, Home Depot besitzt zudem aber noch fast die Hälfte seiner eigenen Aktien. Diese dürfen in der Bilanz nicht dem Eigenkapital zugerechnet werden.
Attraktive Dividendenausschüttungen
Seit 1981 ist Home Depot an der Börse in New York gelistet. Die größten Einzelaktionäre sind die Fondsgesellschaften Vanguard, BlackRock und State Street. Insgesamt ist Home Depot an der Börse knapp 290 Milliarden Euro wert und gehört damit zu den 30 größten Aktiengesellschaften der USA.
Das Unternehmen schüttet seit Jahrzehnten fast durchgehend steigende vierteljährliche Dividenden aus. 2025 lag die Jahresdividende bei 9,20 Dollar je Aktie, 2026 will der Konzern insgesamt 9,32 Dollar (7,91 Euro) je Aktie zahlen. Das entspricht beim aktuellen Börsenkurs (Stand 15.4.2026) einer Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Damit erfüllt Home Depot neben den nachhaltigen auch die finanziellen Kriterien, um als ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige geführt zu werden.
Mögliches K.o.-Kriterium: Home Depot verkauft auch Pestizide.
The Home Depot Inc.: ISIN US4370761029 / WKN 866953
Stand 4/2026