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Veganz kooperiert mit Schweizer Großhändler
Der vegane Lebensmittelhersteller Veganz aus Ludwigsfelde bei Berlin kooperiert mit dem Schweizer Lebensmittelgroßhändler Heba Food. Die Unternehmen haben einen "langfristigen Exklusivvertrag" zum Vertrieb von Veganz' Milchalternative Mililk und der Fleischalternative Peas on Earth geschlossen.
Heba hat laut Veganz eine führende Position bei der Belieferung der Schweizer Gastronomie inne, außerdem wird das Unternehmen auch den Schweizer Einzelhandel mit Veganz-Produkten versorgen. Heba hat zudem Kunden im Feinkosthandel und in der Catering-Branche.
Markt für Fleischersatzprodukte wächst
In den Fleischersatz Peas on Earth setzt Veganz besondere Hoffnungen. Die Produkte werden auf Basis von Erbsenprotein hergestellt. Da sie somit soja- und weizenfrei sind, sind sie etwa für Allergiker besser geeignet als andere Ersatzprodukte. Zum Angebot gehören etwa pflanzliche Schnitzel und Burger-Patties.
Wie ECOreporter die Veganz-Aktie aktuell einschätzt, erfahren Sie im Premium-Bereich. Lesen Sie auch unser Dossier Vegane Aktien: Welche tierfreien Investments sich jetzt lohnen können.
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Veganz verweist auf Prognosen, nach denen der Schweizer Markt für Fleischersatzprodukte bis 2030 auf ein Volumen von 420 Millionen Euro anwachsen soll. Die jährliche Wachstumsrate liege damit bei 9,9 Prozent.
Die Veganz-Aktie notiert im Xetra-Handel aktuell 0,9 Prozent im Minus zum Vortag bei 6,48 Euro (Stand: 11.3.2025, 9:45 Uhr). Die Meldung über die neue Kooperation wird womöglich von der allgemein schlechten Stimmung an den Börsen überschattet. Insgesamt hat sich die Veganz-Aktie schlecht entwickelt: Auf Monatssicht ist sie 15,5 Prozent im Minus, in den letzten zwölf Monaten ging es für den Kurs 67 Prozent abwärts.
Veganz schreibt rote Zahlen und muss auch sinkende Umsätze verkraften (ECOreporter berichtete zuletzt hier). Die weiteren Aussichten des Unternehmens sind unklar, ebenso wie seine finanzielle Situation. Anfang Februar schloss Veganz eine weitere Kapitalerhöhung ab.
Das Unternehmen kämpft mit den gleichen Problemen wie viele Hersteller veganer Lebensmittel: Große Lebensmittelkonzerne drängen in den Markt, sind dabei finanziell stärker aufgestellt und verfügen über bessere Margen. Den Produkten von Veganz fehlen teils auch die Alleinstellungsmerkmale.
ECOreporter rät weiterhin vom Einstieg in die Veganz-Aktie ab. Ende 2024 hat die Redaktion Anlegerinnen und Anlegern nahegelegt, über einen Verkauf der Aktie nachzudenken. Auch die Anleihe des Unternehmens ist aus Sicht der Redaktion nicht empfehlenswert.
Veganz Group AG Aktie: ISIN DE000A3E5ED2 / WKN A3E5ED
Veganz Anleihe 2020/2025: ISIN DE000A254NF5 / WKN A254NF
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