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Vulcan Energy: Mehr Verlust im ersten Halbjahr
Der australische Lithiumkonzern Vulcan Energy hat im ersten Halbjahr 2026 einen deutlich höheren Verlust verbuchen müssen. Im Mittelpunkt steht derzeit der Bau des Großprojekts Lionheart im Oberrheingraben.
Von Januar bis Juni erzielte Vulcan einen Umsatz von lediglich 2,3 Millionen Euro, nach 4,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse stammen vor allem aus den beiden bestehenden Geothermiekraftwerken in Insheim und Landau in Rheinland-Pfalz, die Strom ins öffentliche Netz einspeisen beziehungsweise Wärme für die örtliche Fernwärmeversorgung liefern.
Finanzierung für Lionheart-Projekt steht
Vulcans eigentliches Ziel ist es, in Europa umweltfreundlich Lithium zu fördern. Dieses soll aus heißem Thermalwasser gefiltert werden, das Geothermieanlagen an die Oberfläche pumpen. Bislang betreibt Vulcan aber noch keine Förderung im industriellen Maßstab, die erste kommerzielle Produktion wird aktuell unter dem Projektnamen Lionheart aufgebaut. Dazu gehört auch eine dritte und größere Geothermieanlage.
Mehr über den Geothermie-Sektor erfahren Sie im ECOreporter-Überblick zu Geothermie-Aktien.
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