Sauberes Wasser ist ein Grundbedürfnis. Nachhaltige Wasserfonds investieren in Unternehmen, die die Wasserversorgung sicherstellen oder besonders schonend mit Wasser umgehen. / Foto: Pixabay

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Sieben nachhaltige Wasserfonds – verlässlich sprudelnde Renditen

In Wasserfonds ist vor allem … Wasser? Nicht unbedingt. ECOreporter hat Wertentwicklung, Aktienlisten und auch die Wasserstände von sieben Wasserfonds untersucht und sagt Ihnen, welche Fonds am grünsten (oder blausten?) sind.

Es gibt an der Börse vor allem zwei Arten von Wasserunternehmen: Einmal die Wasserversorger, die Trinkwasser oder industriell nutzbares Wasser liefern, Städte und Dörfer damit versorgen oder Abwasser sammeln, filtern, klären. Und dann die Wassertechnikspezialisten – das sind Firmen, die Rohre, Pumpen, Sanitärtechnik, Bewässerungsanlagen oder auch Instrumente zur Wasseranalyse herstellen. Unternehmen, die Wasser in Flaschen füllen und verkaufen, sind hingegen nur selten an der Börse und noch seltener in nachhaltigen Fonds vertreten.

Wasser wird zum knappen Gut


Sanitärtechnik von Geberit. Das Schweizer Unternehmen ist in vielen Wasserfonds vertreten. / Foto: Geberit

Weil immer mehr Menschen auf der Erde leben und die Wirtschaft immer weiter wächst, das Süßwasservorkommen hingegen nicht, wird sauberes Wasser zunehmend zu einem raren, manchmal sogar umkämpften Gut. Nachhaltig ausgerichtete Wasserunternehmen tragen dazu bei, dass Wasser effizient genutzt wird, am besten in einem Kreislaufsystem. Und nachhaltige Wasserfonds setzen genau auf solche Unternehmen.

Allerdings nicht nur: In den sieben Fonds, die ECOreporter untersucht hat, finden sich auch Entsorgungsunternehmen, Wärmepumpenhersteller und Baukonzerne. Auch wenn alle Fonds einen Schwerpunkt auf Wasser-Investments legen: Ihre Wasserstände unterscheiden sich teils deutlich, und auch die Wasserqualität ist nicht unbedingt die gleiche.

Gleiches gilt für die Wertentwicklung. Auf zehn Jahre gesehen hat der erfolgreichste Fonds mehr als 130 Prozent zugelegt, der schwächste nur knapp 83 Prozent – wobei das immer noch eine gute langfristige Rendite ist. Auf fünf Jahre betrachtet stehen die Fonds schwächer da (siehe Tabelle unten im Premium-Bereich). Das hängt vor allem damit zusammen, dass viele Wasseraktien in der Coronakrise 2021 historische Höchststände markierten. In den letzten Jahren waren an der Börse hingegen eher Papiere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz oder Rüstung gefragt, Wasseraktien galten zwischenzeitlich als langweilig. Daher haben die meisten Wasserfonds auch an Volumen eingebüßt, einige sind aber immer noch milliardenschwer.

In unserer Übersicht nicht mehr vertreten ist der Ökoworld Water for Life. Der Anbieter hat das Anlagekonzept deutlich verändert und den Fonds in Ökoworld Global Transition umbenannt. Eine Analyse des neuen Fonds finden Sie hier.

Wenn Sie ausführliche ECOreporter-Tests der nachhaltigsten Wasserfonds lesen möchten, klicken Sie bitte auf die Fondsnamen in der Tabelle. Die Tests sind teilweise schon älter, an der Nachhaltigkeit der Fonds hat sich seit den Tests aber wenig bis gar nichts geändert – das hat die Redaktion aktuell überprüft.

Eine Übersicht über alle ECOreporter-Fondstests finden Sie hier.

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