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Alstom verkauft Lokomotiven-Werk an Rheinmetall
Der französische Eisenbahnbauer Alstom gibt sein Lokomotiven-Werk in Kassel an den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall ab. Der wird dort künftig möglicherweise Panzer bauen.
Laut eines Rheinmetall-Sprechers haben sich die beiden Konzerne grundsätzlich zu wesentlichen Eckpfeilern der Übernahme geeinigt. Details würden noch verhandelt. Ziel sei es, dass Rheinmetall die rund 750 Alstom-Mitarbeitenden in Kassel übernehme. Man begrüße die Möglichkeit, der Belegschaft eine gute Perspektive eröffnen zu können, teilte Alstom auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.
Radpanzer statt Loks?
Rheinmetall wird laut dpa wahrscheinlich seine Radpanzer-Produktion ausweiten, die in unmittelbarer Nähe der Kasseler Alstom-Fabrik angesiedelt ist. Gegen die Übernahme des Lokomotiven-Werks hatte es nach Angaben der Presseagentur Proteste aus der Alstom-Belegschaft gegeben.
Alstom beschäftigt in Deutschland aktuell noch mehr als 9.400 Menschen. Der Konzern verlagerte in den letzten Jahren bereits Teile seiner Fertigung nach Osteuropa, um Kosten zu sparen. Im Oktober 2024 hatte das Unternehmen noch betont, die Fertigung in Kassel solle erhalten bleiben.
Der Kurs der Alstom-Aktie schwankt deutlich. Im Jahresvergleich ist die Aktie 28 Prozent im Minus, auf drei Jahre gesehen hat sie 28 Prozent an Wert gewonnen.
Eine aktuelle Einschätzung der Alstom-Aktie finden Sie hier.
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Alstom S.A.: ISIN FR0010220475 / WKN A0F7BK
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