Die DHL Group setzt schon seit Jahren auf eigene Solaranlagen. / Foto: DHL Group

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Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen – wer ist erfolgreich?

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Oktober 2025 bekannt gegeben. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 283 Megawatt (MW) wurden 140 Gebote mit einer Gebotsmenge von 310 MW eingereicht. Erfolgreich waren unter anderem die DHL Group und ein Großaktionär von ABO Energy.

Talsohle durchschritten?

Die bei der Juni-Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen eingereichten 127 Gebote mit zusammen 274 MW waren der niedrigste Wert seit mehr als zwei Jahren. Bei der Oktober-Ausschreibung sind es nun 13 Gebote und rund 36 MW mehr. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, sagt: „Die eingereichte Gebotsmenge hat sich nach rückläufiger Tendenz in den vorherigen Ausschreibungen wieder leicht gesteigert.“

Ausschreibung leicht unterzeichnet

Die Bundesnetzagentur musste in dieser Oktober-Ausschreibungsrunde 19 Gebote mit einem Umfang von 29 MW ausschließen. Somit wurden 121 Gebote mit einem Volumen von 281 MW zum Zuschlagsverfahren zugelassen, die alle bezuschlagt werden konnten. Die Ausschreibung war damit leicht unterzeichnet.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 8,28 Cent/kWh und dem erlaubten Gebots-Höchstwert von 10,40 Cent/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 9,66 Cent/kWh oberhalb des Wertes der Vorrunde (9,22 Cent/kWh).

Regional verteilen sich die Zuschläge auch in dieser Runde ausgeglichen. Die meisten Zuschläge gingen an Projekte in Bayern (59 MW, 19 Zuschläge), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (57 MW, 29 Zuschläge), Brandenburg (32 MW, 12 Zuschläge) und Baden-Württemberg (31 MW, 9 Zuschläge). Die nächste Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wird am 1. Februar 2026 durchgeführt.

Wieder Zuschlag für Axpo

Ein Zuschlag für ein Gebotsvolumen von 12 MW ging an die Axpo Solarprojekt 79 GmbH & Co. KG für eine Anlage in der Gemarkung Etzin in der Gemeinde Ketzin/Havel im Landkreis Havelland in Brandenburg. In der vorherigen Ausschreibungsrunde hatte das Unternehmen bereits einen Zuschlag von 20 MW für den Standort Gemarkung Etzin erhalten. Informationen zu Axpo erhalten Sie hier.

DHL Group erfolgreich

Einen Zuschlag für eine Solaranlage in der Gemeinde Hannover mit rund 1,4 MW erhielt die Deutsche Post AG. Das Unternehmen hatte bereits in der vorherigen Ausschreibungsrunde sechs Zuschläge für insgesamt rund 12 MW erhalten. Die börsennotierte Muttergesellschaft des DHL Group-Konzerns erhielt zudem auch schon 2024 bei der Oktober-Ausschreibung fünf Zuschläge für eine Gebotsmenge von zusammen 6,2 MW.

Die DHL Group ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Wie die Redaktion die DHL-Aktie aktuell einschätzt, lesen Sie hier.

Im Folgenden erfahren Sie, wer den größten Zuschlag und wer die meisten Zuschläge bei der Ausschreibung erhalten hat und welche Unternehmen dahinter stehen.

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