BIB-Vorstandssprecher Peter Güllmann möchte die Eigenkapitalquote seiner Bank erhöhen. / Foto: BIB

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Bank im Bistum Essen will Dividende auf 3,5 % anheben

Die genossenschaftliche Bank im Bistum Essen (BIB) plant nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2023, ihre Dividende von 3,0 auf 3,5 Prozent je Geschäftsanteil zu erhöhen.

Im letzten Jahr stieg die Bilanzsumme der BIB um 6,3 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis vor Steuern lag mit 44,6 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert – 2022 war wegen eines stark negativen Bewertungsergebnisses ein Vorsteuerverlust von knapp 41 Millionen Euro angefallen. Die Eigenmittel stiegen 2023 von 547 auf 565 Millionen Euro.

"Die BIB gehört ihren Mitgliedern"

"Konjunkturell und zinsinduziert war auch das vergangene Jahr wieder herausfordernd", erläutert Vorstandssprecher Peter Güllmann. "Die hohe Inflationsrate wirkte negativ auf das Konsumverhalten bei Verbrauchern, und die gestiegenen Zinsen bremsten die Investitionsvorhaben. Dennoch haben wir mit dem konsequent nachhaltigen Geschäftsmodell der BIB wieder viele Menschen überzeugen können. Daher werden wir der Generalversammlung im Juni auch eine Erhöhung der Dividende vorschlagen. Schließlich gehört die BIB als Genossenschaftsbank ihren Mitgliedern. Da müssen sie auch an der guten Entwicklung der Bank teilhaben."

Die BIB versteht sich als christlichen Werten verpflichteter Finanzierungspartner für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft in Deutschland, hat aber auch private Kundinnen und Kunden. Die Forderungen an Kunden legten im letzten Jahr um 2,8 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro zu.

2024 will die Bank ihre Eigenkapitalquote weiter erhöhen. "Neben Gewinnthesaurierungen wird hierbei der Schwerpunkt auf einer breiteren Mitgliederbasis liegen", sagt Vorstandssprecher Güllmann. "Dazu werden wir das Hauptaugenmerk darauf legen, aus Kundinnen und Kunden auch Mitglieder zu machen."

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