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BioNTech verklagt Moderna wegen Corona-Impfstoff
Der Mainzer Biotechkonzern BioNTech verklagt wegen des neuen Corona-Impfstoffs mNEXSPIKE seinen Konkurrenten Moderna. BioNTech wirft dem US-Unternehmen Patentverletzungen vor.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte mNEXSPIKE 2025 zugelassen. Nach Ansicht der Mainzer verletzt der Impfstoff aber ein geschütztes BioNTech-Design, das eine geringere Dosierung ermöglicht. BioNTech und sein US-Partner Pfizer vermarkten den Konkurrenz-Impfstoff Comirnaty.
mRNA-Technologie im Mittelpunkt
Moderna hatte BioNTech und Pfizer bereits 2022 wegen angeblicher Patentverletzungen durch Comirnaty verklagt. Dieses Verfahren läuft noch. Sprecher von Moderna, BioNTech und Pfizer nahmen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht Stellung zu der neuen Klage.
Die BioNTech-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 0,5 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 93,30 Euro (Stand: 20.2.2026, 9:22 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 8,3 Prozent im Minus, im Jahresvergleich büßte sie 17,0 Prozent ein.
In der Biotech-Branche gab es in den letzten Jahren zahlreiche Klagen, im Mittelpunkt steht die mRNA-Technologie, auf der auch Corona-Impfstoffe beruhen. So hatte etwa auch der Tübinger Konkurrent CureVac erfolglos gegen BioNTech geklagt, inzwischen haben die Mainzer das Unternehmen übernommen. Zuletzt hatte Bayer BioNTech verklagt. Mehr dazu und wie ECOreporter die BioNTech-Aktie derzeit einschätzt, lesen Sie hier.
Das eigentliche Ziel von BioNTech ist die Entwicklung von Krebsmedikamenten auf mRNA-Basis. Das erste Mittel soll in diesem Jahr auf den Markt kommen.
BioNTech SE ADR: ISIN US09075V1026 / WKN A2PSR2
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