Maersk steckt in einem Streit um den Betrieb von Häfen in Panama. / Foto: Pixabay

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Chinesischer Konzern leitet Schiedsverfahren gegen Maersk ein

Im Streit um den Betrieb von zwei Häfen in Panama hat der chinesische Mischkonzern CK Hutchison ein Schiedsverfahren gegen die dänische Container-Reederei A.P. Møller Maersk angestrengt. Das erklärte CK Hutchison gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Fall hat auch eine politische Dimension.

Im Mittelpunkt des Streits stehen die zum Pazifik hin gelegenen Terminals in der Stadt Balboa und die zum Atlantik hin gelegenen Terminals in Cristobal auf beiden Seiten des Panamakanals. Diese wurden bis Anfang des Jahres von der CK Hutchison-Tochter Panama Ports Company (PPC) betrieben. Der Oberste Gerichtshof Panamas hatte Ende Januar allerdings den rechtlichen Rahmen für ungültig erklärt, auf dem die Konzession für PPC von 1997 beruhte.

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Nach Ansicht der Chinesen war es eine politische Entscheidung: Das Urteil sei auf anhaltenden Druck der Vereinigten Staaten gefällt worden. US-Präsident Trump hatte immer wieder offen gedroht, den Panamakanal zu "übernehmen", um den seiner Meinung nach zu hohen chinesischen Einfluss auf die wichtige Wasserstraße einzudämmen, über die etwa 5 Prozent des weltweiten Seehandels abgewickelt werden.

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