Maersk hat Dienste im Nahen Osten vorerst eingestellt. / Foto: Pixabay

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Iran-Krieg: Maersk befährt mehrere Routen nicht mehr

Der dänische Reederei-Konzern A.P. Møller Maersk wird wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten mehrere Routen vorerst nicht bedienen. Betroffen sind laut Mitteilung zwei Dienste, die den Nahen Osten mit Asien und Europa verbinden, sowie Shuttle-Verbindungen im Golfgebiet.

Die Aussetzung der Dienste sei eine Vorsichtsmaßnahme, "um die Sicherheit unseres Personals und unserer Schiffe zu gewährleisten und gleichzeitig betriebliche Störungen in unserem gesamten Netzwerk zu minimieren", wie der Konzern mitteilte.

Erste Reaktionen auf Krieg bereits zum Wochenstart

Die USA und Israel haben letzten Samstag mit Angriffen auf den Iran einen neuen Krieg im Nahen Osten ausgelöst. Dabei wurde auch der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet. Mehr zum Einfluss des Krieges auf die Börsen und wie nachhaltige Anlegerinnen und Anleger am besten reagieren, lesen Sie hier.

Die Maersk-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell unverändert zum Vortag bei 2.234,00 Euro (Stand: 6.3.2026, 11:25 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 11,1 Prozent zugelegt, im Jahresvergleich stieg der Kurs um 36,7 Prozent.

Bereits Anfang der Woche hatten Maersk und der Hamburger Reeder Hapag-Lloyd, die in der Flottenallianz Gemini kooperieren, mitgeteilt, die Straße von Hormuz vorerst nicht mehr zu befahren. Die Konzerne kündigten außerdem an, bei Transporten in die Golf-Region einen Risikoaufschlag einzuführen.

Mehr dazu und wie ECOreporter die Maersk-Aktie aktuell einschätzt, erfahren Sie hier.

A.P. Moller-Maersk A/S Class A: ISIN DK0010244425 / WKN 861929

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