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Chip-Zulieferer Siltronic sieht sich auf Kurs
Der Münchner Chip-Zulieferer Siltronic sieht sich nach dem dritten Quartal 2025 in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld auf Kurs für seine Jahresziele. Die Aktie setzt ihre Erholung fort.
In den drei Monaten bis Ende September erzielte Siltronic einen Umsatz von 300 Millionen Euro, rund 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ein steigender Absatz konnte negative Effekte aus niedrigeren Preisen und negativen Wechselkursen nicht kompensieren.
Aktie legt zu
Siltronic stellt sogenannte Wafer her, dünne Siliziumscheiben, aus denen etwa Computerprozessoren und Speicherchips hergestellt werden. Der Konzern kämpft damit, dass sich die nach der Corona-Krise vollen Lager seiner Kunden erst langsam leeren. Und abseits von Chips für Künstliche Intelligenz (KI) ist die Nachfrage – etwa im Automobilsektor und aus der Industrie – schwach.
Zwar erzielt Siltronic mehr als ein Drittel seines Umsatzes mit Wafern für Speicherchips, die unter anderem in KI-Systemen zum Einsatz kommen. Vom KI-Boom hat das Unternehmen bislang allerdings wenig – und das wird nach Einschätzung des Managements auch absehbar so bleiben. Siltronic ist damit abseits von Boom-Aktien wie Nvidia eines der Beispiele für einen Chipsektor, der mit der schwachen Konjunktur und Unsicherheiten durch die US-Handelspolitik kämpft.
Mehr zur Halbleiterbranche lesen Sie im ECOreporter-Dossier zu nachhaltigen Chip-Aktien.
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