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Cochlear mit Gewinneinbruch – schwache Nachfrage belastet weiter
Der australische Hörimplantate-Hersteller Cochlear hat im Geschäftsjahr 2025/26 (1. Juli bis 30. Juni) deutlich weniger Gewinn erzielt. Für das neue Geschäftsjahr stellt sich der Konzern nur auf geringes Wachstum ein.
Cochlear erzielte 2025/26 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Australischen Dollar (1,4 Milliarden Euro), knapp 1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei belasteten negative Wechselkurseffekte, diese ausgeklammert stiegen die Erlöse um 2 Prozent.
Kerngeschäft läuft schwach
Der Nettogewinn brach sogar um 62 Prozent auf 147 Millionen Australische Dollar (90 Millionen Euro) ein. Hier belasteten allerdings erhebliche Sondereffekte, vor allem Wertberichtigungen und die Umstellung von Computersystemen. Um diese Effekte bereinigt sank das Ergebnis dennoch um 22 Prozent auf 322 Millionen Australische Dollar (198 Millionen Euro). Damit erreichte Cochlear immerhin das obere Ende der im April gesenkten Prognose von 290 bis 330 Millionen Australische Dollar.
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