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Cochlear senkt Prognose – Aktie bricht um 36 % ein
Der australische Hörimplantate-Hersteller Cochlear senkt wegen schwacher Nachfrage seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26. Für die Aktie geht es drastisch abwärts.
Die Marktbedingungen für Cochlea-Implantate seien seit Januar "in den Industrieländern schwächer als erwartet", wie Cochlear erklärte. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Januar bis März) habe etwa der Absatz in den USA "historische Tiefststände erreicht". Zudem belaste der Iran-Krieg die Umsätze im Nahen Osten.
Deutlich weniger Gewinn erwartet
"Die Behandlung von Hörverlust bei Erwachsenen und Senioren wird weiterhin als freiwillige Maßnahme betrachtet", so Konzernchef Dig Howitt. Mit anderen Worten: Entsprechende Eingriffe werden nach Einschätzung des Unternehmens zu oft als optionaler Luxus betrachtet. In den letzten Monaten wurden daher in einer angespannten wirtschaftlichen Lage viele Operationen oder Anschaffungen von Hörgeräten verschoben.
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