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Deutsche Lichtmiete: Light Now will Anleihen kaufen
Alexander Hahn, der ehemalige Chef des insolventen Oldenburger Lampenvermieters Deutsche Lichtmiete, möchte den Gläubigern seines alten Unternehmens ihre Lichtmiete-Anleihen abkaufen. Wer verkauft, soll an einem etwaigen Liquidationserlös beteiligt werden.
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In einem Schreiben an die Gläubiger, das ECOreporter vorliegt, bietet Hahns neues Unternehmen Light Now an, die Lichtmiete-Anleihen 2018/2023, 2019/2025 und 2021/2027 zum „symbolischen Sofortkaufpreis“ von 0,1 Prozent ihres Nominalwertes zu erwerben. Die Light Now AG will dann die Interessen der Gläubiger vertreten und ihnen „zusätzlich garantierte 80 % der erzielten Quote am Ende der Liquidation als Zusatzkaufpreis“ überweisen. Alexander Hahn gibt sich überzeugt, eine „deutlich höhere Quote“ erzielen zu können als der Insolvenzverwalter. 2024 hatten sich Hahn und der Insolvenzverwalter gegenseitig verklagt.
Light Now hat eigenen Angaben zufolge mittlerweile wesentliche Vermögenswerte der in Liquidation befindlichen Novalumen GmbH übernommen. Novalumen war 2022 unter dem Namen Deutsche Leuchtmittel von der Münchner Beratungsgesellschaft One Square gegründet worden, um die noch verbliebenen Vermögenswerte der Deutschen Lichtmiete, vor allem Beleuchtungssysteme, zu veräußern. Light Now führt laut Alexander Hahn das ehemalige Geschäft der Deutschen Lichtmiete fort.
Die Deutsche Lichtmiete-Gruppe hatte über Anleihen und Direktinvestitionen ungefähr 210 Millionen Euro bei Anlegerinnen und Anlegern eingesammelt. Ab Ende 2021 meldete die Gruppe Insolvenz an.
Die Lichtmiete-Anleihe 2018/2023 (ISIN DE000A2G9JL5) notiert an der Frankfurter Börse derzeit bei 3,9 Prozent ihres Nominalwertes, die Anleihe 2021/2027 (ISIN DE000A3H2UH3) steht bei 0,25 Prozent (13.10.2025, 11:47 Uhr).