Linearbeschleuniger für die Krebsbehandlung. Die Technologie von C-Rad hilft, die Bewegungen von Patienten während der Therapie zu überwachen und die Bestrahlung präzise auszurichten. / Symbolfoto: imago images, Panthermedia

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ECOreporter-Aktien-Favorit C-Rad erhält Auftrag aus Deutschland

Der schwedische Radiologiespezialist C-Rad hat eine Bestellung von einem süddeutschen Klinikdienstleister erhalten. Wie läuft die C-Rad-Aktie?

C-Rad soll ab der zweiten Jahreshälfte 2025 seine Technologie an „einen der wichtigsten Anbieter von stationären Krankenhausleistungen“ in Baden-Württemberg liefern und auch Service-Dienstleistungen für die Systeme erbringen. Den Namen des Vertragspartners nennt C-Rad in seiner Pressemitteilung zu dem Auftrag nicht. Unternehmensangaben zufolge hat die Bestellung einen Wert von 9 Millionen Schwedischen Kronen (810.000 Euro).

„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in der strategischen Expansion von C-RAD in eine der dynamischsten Gesundheitsregionen Deutschlands“, sagt Unternehmenschefin Cecilia de Leeuw. „Wir fühlen uns geehrt, von einem der wichtigsten Gesundheitsdienstleister Baden-Württembergs ausgewählt worden zu sein. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Anerkennung unserer Technologie als unverzichtbares Instrument in der modernen Strahlentherapie und bekräftigt den Wert unserer langfristigen Service-Partnerschaften."

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C-Rad hat sehr präzise Krebsbestrahlungsverfahren entwickelt, bei denen nicht so viel gesundes Gewebe bestrahlt werden muss wie bei herkömmlichen Methoden und oft auch weniger Therapiesitzungen notwendig sind. Die weltweit vertriebenen Systeme verwenden unter anderem 3D-Kameras, Computersimulationen und atemgesteuerte Technik, die Herz und Lunge weniger schädigt.

Der Aktienkurs von C-Rad schwankte in den letzten Jahren deutlich. Auf zwölf Monate gesehen ist er 15 Prozent im Minus, auf fünf Jahre 21 Prozent im Plus. Seit April geht es überwiegend aufwärts, auf drei Monate betrachtet hat die Aktie 9 Prozent gewonnen. Aktuell kostet sie an der Frankfurter Börse, 3,02 Euro (Stand 23.6.2025, 8:14 Uhr).

Die Aktie hat Potenzial

Im ersten Quartal 2025 liefen die Geschäfte bei C-Rad solide (ECOreporter berichtete hier), aufgrund der geo- und wirtschaftspolitischen Unsicherheiten traut sich das Unternehmen für das Gesamtjahr aber keine konkrete Prognose zu.

Mittelfristig will C-Rad seinen Umsatz um etwa 10 Prozent pro Jahr steigern, bei einer operativen Gewinnmarge von 25 Prozent. Im ersten Quartal 2025 lag die Marge ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten bei 18 Prozent. Das Unternehmen möchte perspektivisch mindestens 30 Prozent seiner Gewinne als Dividende ausschütten. Bislang zahlt C-Rad noch keine Dividende.

C-Rad ist mit einer Marktkapitalisierung von knapp 100 Millionen Euro eine eher kleine Aktiengesellschaft. Das Unternehmen ist aber sehr gut finanziert und hat Wachstumspotenzial. Eine Investment-Idee für langfristig ausgerichtete Anlegerinnen und Anleger, die kein Problem mit erhöhten Kursschwankungen haben.

C-Rad AB B: ISIN SE0002016352 / WKN A0X93X

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