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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie, Aktien-Favoriten, Institutionelle / Anlageprofis
Encavis AM und Commerzbank schließen Finanzierung von Deutschlands zweitgrößtem Solarpark ab
Der Vermögensverwalter Encavis Asset Management (Encavis AM) und die Commerzbank aus Frankfurt haben einen sogenannten Financial Close für das Solarprojekt Bartow abgeschlossen. Der Solarpark wäre mit einer erwarteten Gesamterzeugungskapazität von 260 Megawatt (MW) aktuell die zweitgrößte Anlage in Deutschland.
Das Projekt befindet sich etwa 150 Kilometer nördlich von Berlin in der Gemeinde Bartow im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. ECOreporter hatte hier berichtet. Der Solarpark gehört zum Portfolio des Spezialfonds Encavis Infrastructure Fund IV (EIF IV), der exklusiv von der BayernLB für Kreditinstitute, insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken, zur Zeichnung angeboten wird.
Das Finanzierungsvolumen von rund 145 Millionen Euro wird von der Commerzbank bereitgestellt. Das notwendige Eigenkapital kommt vom EIF IV. Das Gesamtkapital wird für den Bau des Solarparks Bartow verwendet. Baubeginn der ersten Phase war im März 2024, die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für die zweite Jahreshälfte 2025 geplant. Der produzierte Grünstrom wird zum Großteil über ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA) mit einer Laufzeit von zwölf Jahren an den niederländischen Chemiekonzern LyondellBasell veräußert.
Wie steht die ECOreporter-Favoriten-Aktie Encavis?
"Der Solarpark Bartow wird einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten und unsere Position als führender Akteur im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter stärken", so Encavis-Vorstandssprecher Karsten Mieth. Encavis AM mit Sitz in Neubiberg bei München ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Hamburger Solar- und Windparkbetreibers und ECOreporter-Aktien-Favoriten Encavis. Lesen Sie im Premium-Bereich eine aktuelle Einschätzung der Aktie.
Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.
Die Encavis-Aktie war am Mittwochnachmittag im Xetra-Handel 0,3 Prozent im Plus zum Vortag und kostete 17,05 Euro (Stand: 31.7.2024, 14:15 Uhr). Die Aktie dürfte in absehbarer Zeit von der Börse genommen werden: Ein Investorenkonsortium um die US-Beteiligungsgesellschaft KKR und den hessischen Heizungsbauer Viessmann hält mittlerweile 87,4 Prozent der Encavis-Anteile und will das Unternehmen privatisieren. ECOreporter hat zuletzt hier ausführlich berichtet.
Die Investoren können die Aktien der verbliebenen Aktionäre dann zwangseinziehen und müssen dafür eine Entschädigung von wahrscheinlich 17,50 Euro je Aktie zahlen – das entspricht dem Preis des Übernahmeangebots. Obwohl die Aktie damit aktuell unter dem Angebotswert notiert, rät ECOreporter davon ab, diese jetzt noch zu kaufen und auf Spekulationsgewinne zu setzen.
Encavis ist seit Jahren eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse. Die Redaktion wird die Aktie in der Liste austauschen. Ein Unternehmensporträt von Encavis finden Sie hier.
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