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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie, Aktien-Favoriten
Energiekontor rutscht in die Verlustzone – Prognose bestätigt
Der Bremer Grünstromkonzern Energiekontor hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Umsatz erzielt, ist unter dem Strich aber in die Verlustzone gerutscht. Der ECOreporter-Aktien-Favorit hält dennoch an seiner Jahresprognose fest – wichtige Projektverkäufe sollen erst in der zweiten Jahreshälfte Geld einbringen.
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 99,9 Millionen Euro. Gleichzeitig sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich von 39,3 auf 10,1 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 5,3 Millionen Euro, nachdem Energiekontor im ersten Halbjahr 2025 noch einen Gewinn von 24,1 Millionen Euro gemeldet hatte.
Unsicherheiten im Projektgeschäft, Jahresprognose bestätigt
Das Minus nach sechs Monaten sei aber "aufgrund des projektorientierten Geschäftsmodells von Energiekontor noch nicht repräsentativ für das erwartete Gesamtjahresergebnis", wie das Unternehmen erklärte. So erwartet der Konzern im zweiten Halbjahr noch "wesentliche Ergebnisbeiträge" etwa aus Projektverkäufen in Großbritannien und der Inbetriebnahme bereits im Vorjahr verkaufter deutscher Windparks.
Lesen Sie auch die jeweils zweiteiligen ECOreporter-Übersichten zu Windaktien und zu Solaraktien.
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23.06.26
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