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FirstGroup steigert Umsatz deutlich – Bahngeschäft belastet Ergebnis
Der britische Bahn- und Busbetreiber FirstGroup hat im Geschäftsjahr 2025/26 (April bis März) seinen Umsatz deutlich gesteigert. Während das Busgeschäft kräftig wuchs, belasteten allerdings Verstaatlichungen im Bahnsegment die Ergebnisentwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen dennoch zuversichtlich.
Der um Sondereffekte bereinigte Umsatz stieg um 25 Prozent auf 1,7 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro). Treiber waren insbesondere das Wachstum in der Bussparte, die erstmalige ganzjährige Konsolidierung von First Bus London sowie die Expansion im Bereich Reisebusse und Charterverkehr. Zudem legten die Erlöse im sogenannten Open-Access-Bahnverkehr zu, also bei von privaten Betreibern angebotenen Bahnstrecken.
Verstaatlichung von Bahnstrecken belastet Ergebnis
Das bereinigte operative Ergebnis ging dagegen um 1 Prozent auf 219,4 Millionen Pfund (190,8 Millionen Euro) zurück. Im Busgeschäft konnte FirstGroup die Profitabilität steigern, belastend wirkten sich aber der Übergang des South-Western-Railway-Vertrags in staatliche Hand, höhere Kosten für den Ausbau neuer Bahnverbindungen sowie geringere variable Vergütungen bei noch bestehenden staatlichen Bahnverträgen aus. Nach Jahrzehnten der Probleme hat die britische Regierung beschlossen, wichtige Zugstrecken wieder über eine staatliche Eisenbahngesellschaft zu betreiben, Verträge mit privaten Anbietern werden nicht verlängert.
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