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Geht Fisker das Geld aus?
Der US-Elektroautobauer Fisker warnt davor, dass er seinen Geschäftsbetrieb möglicherweise nicht wird fortsetzen können. Die Aktie bricht um 38 Prozent ein.
Fisker teilte gestern Abend mit, es bestünden „erhebliche Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens“. Man brauche zusätzliches Eigen- und Fremdkapital und könne nicht garantieren, dies schnell genug aufzutreiben.
Die Fisker-Aktie ist heute mit einem Minus von 38 Prozent in den Tradegate-Handel gestartet, aktuell kostet sie 0,44 Euro (Stand 1.3.2024, 9:26 Uhr). Im Jahresvergleich hat die Aktie mehr als 90 Prozent ihres Wertes eingebüßt. An der US-Heimatbörse in New York droht ihr der Ausschluss vom Handel, weil sie seit Mitte Januar unterhalb des Mindestpreises von 1 Dollar notiert.
Bringt ein herkömmlicher Autokonzern die Rettung?
Fisker hat im aktuell angespannten Marktumfeld für Elektroautos Schwierigkeiten, seine Wachstumsziele zu erreichen. Das Unternehmen produzierte im letzten Jahr mehr als 10.000 Fahrzeuge, konnte aber nur ungefähr 4.700 ausliefern. Ursprünglich hatte Fisker 2023 36.000 Autos bauen wollen. In diesem Jahr sollen es 22.000 werden.
Derzeit verhandelt das Management mit einem nicht namentlich genannten herkömmlichen Automobilkonzern über Investitionen und eine enge Kooperation in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Vertrieb.
ECOreporter hatte bereits im November letzten Jahres auf deutlich gestiegene Risiken bei Fisker hingewiesen. Die Redaktion rät von einem Einstieg in die Aktie ab.
Welche Papiere aus der E-Auto-Branche aussichtsreicher sind, erfahren Sie in unserem Dossier Tesla, BYD, Rivian, Polestar: 10 Elektroauto-Aktien im Crash-Test.
Fisker Inc.:
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05.03.26
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