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Getlink: Eurotunnel-Betreiber steigert Umsatz zweistellig
Der französische Eisenbahnkonzern und Eurotunnel-Betreiber Getlink hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 gesteigert. Das Unternehmen wuchs in allen drei Geschäftssparten, auch die Einnahmen durch die Stromleitung Eleclink legten wieder deutlich zu.
Getlink erhöhte seinen Umsatz in den Monaten Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 371 Millionen Euro. Das Geschäft mit dem Eurotunnel zwischen Frankreich und England, das mit 258 Millionen Euro für 70 Prozent der Umsätze steht, wuchs um 4 Prozent. Getragen wurde die Entwicklung laut Getlink "vom starken Verkehrsaufkommen im Schienennetz, dem anhaltenden Erfolg der Geschäftsstrategie von LeShuttle und der Widerstandsfähigkeit gegenüber steigenden Ölpreisen".
Wachstum in allen Sparten
LeShuttle ist das Geschäft mit einer Flotte von Pkw- und Lkw-Shuttles, die im Eurotunnel fahren und die Getlink selbst betreibt. Die Verladezüge transportieren Fahrzeuge inklusive Insassen durch den Tunnel. Als Betreiber des Eurotunnels kassiert das Unternehmen außerdem etwa Lizenzgebühren vom britischen Zugkonzern Eurostar, dessen Personenzüge durch den Tunnel fahren, oder von Unternehmen, deren Frachtzüge den Tunnel nutzen.
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