Aysel Osmanoglu ist seit 2017 Vorstandsmitglied der GLS Bank. / Foto: Florian Dürkopp

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GLS Bank-Vorständin Osmanoglu warnt vor AfD-Regierung

Nach dem Wahlsieg des seit 2023 vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt ruft die nachhaltige GLS Bank aus Bochum dazu auf, sich für den Erhalt unserer Demokratie stark zu machen. 

In einer Stellungnahme betont die Bank „die Bedeutung von Vielfalt und Freiheit in der Gesellschaft, damit die Wirtschaft sich zukunftssicher entwickeln kann“. Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sei „der Zusammenhalt aller Demokrat*innen gefragt“. 

„Der Wahlsieg einer rechtsextremistischen Partei in Sachsen-Anhalt bringt fundamentale Errungenschaften unserer Gesellschaft und potenziell die Demokratie selbst in Gefahr“, sagt GLS Bank-Vorständin Aysel Osmanoglu. „Eine AfD-geführte Landesregierung würde viele derer unter Druck setzen, die wir als Bank der Zivilgesellschaft zu unseren Kund*innen zählen. Die freie und vielfältige Gesellschaft ist das Fundament für ein gutes Leben und eine zukunftsfähige Wirtschaft. Rechtsextreme Positionen sollen sich nicht weiter normalisieren. Das ist eine Aufgabe für alle, die unsere demokratischen Werte teilen. Als Bankerin – aber auch als Mensch, Mutter und Optimistin – möchte ich mich für das stark machen, was eine lebenswerte Zukunft möglich macht. Eine Zukunft, die alle Menschen, Menschlichkeit und die plantaren Grenzen einschließt. Jede und jeder hat jeden Tag die Wahl, sein Umfeld und die Gesellschaft zu gestalten.“

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