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Greenyard: Börsenabschied näher rückt näher
Hein Deprez, Gründer und Hauptaktionär des belgischen Obst- und Gemüsegroßhändlers Greenyard, kommt mit seinem Vorhaben, sein Unternehmen von der Börse zu nehmen, voran, auch wenn er die vorgesehene Übernahmequote leicht verfehlt hat.
Laut einer Unternehmensmitteilung kontrolliert Deprez' Holdinggesellschaft Garden mittlerweile 94,7 Prozent der Greenyard-Anteile. Deprez hatte im April mitgeteilt, er wolle zusammen mit der US-Investmentfirma Solum Partners die Mehrheit der Anteile übernehmen und anschließend die Börsenzulassung der Greenyard-Aktie an der Euronext in Brüssel widerrufen. Der Angebotspreis lag bei 7,40 Euro je Aktie.
Börsenkurs nähert sich dem Angebotspreis
Der Greenyard-Aufsichtsrat und Großaktionäre unterstützten das Angebot. Mit der Übernahme und dem Börsenabschied soll die langfristige finanzielle Stabilität des Konzerns gestärkt werden.
Obwohl Deprez sein Ziel, mehr als 95 Prozent der Anteile zu erwerben, leicht verfehlt hat, will er mit der Privatisierung von Greenyard fortfahren - dazu reicht eine Beteiligung von mehr als 90 Prozent. Vom 24. Juli bis 13. August gibt es noch eine weitere Angebotsphase, in der die verbliebenen Aktionäre ihre Papiere an Garden verkaufen können. Der Preis bleibt mit 7,40 Euro unverändert.
Die Greenyard-Aktie war in der ersten Aprilhälfte wegen des damals anstehenden Übernahmeangebots vom Handel ausgesetzt. Mittlerweile kann sie wieder regulär gekauft und veräußert werden, an der Börse gettex notiert sie heute bei 7,38 Euro (Stand 21.7.2025, 8:44 Uhr). Im Jahresvergleich ist der Kurs um 27 Prozent gestiegen, auf drei Jahre hat er 13 Prozent verloren.