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Gute Aktien brechen ein – droht ein neuer Börsencrash?
Novo Nordisk: minus 6 Prozent. Nvidia: minus 13 Prozent. TSMC: minus 14 Prozent. Darum verlieren heute auch die Aktien erfolgreicher Konzerne deutlich an Wert.
Bereits seit Mitte letzter Woche befinden sich die Börsen weltweit in Alarmbereitschaft. Der globale Leitindex MSCI World hat von Mittwoch bis Freitag 3,5 Prozent an Wert verloren, der wichtigste japanische Index Nikkei ist heute um mehr als 12 Prozent gefallen, der größte Tagesverlust seit 1987. Auffällig: Besonders hohe Verluste verzeichnen Aktien von Unternehmen, die derzeit hohe Gewinne erzielen – der dänische ECOreporter-Aktien-Favorit Novo Nordisk etwa mit seinen Abnehmmitteln, der US-Chipriese Nvidia mit KI-Halbleitern.
Der wichtigste Auslöser für die aktuellen Kursverluste sind die schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote liegt in den Vereinigten Staaten derzeit bei 4,3 Prozent und damit so hoch wie seit drei Jahren nicht mehr. Marktbeobachter hatten eine bessere Entwicklung erwartet.
Die teuersten Aktien fliegen zuerst aus dem Depot
Weil die gestiegene Arbeitslosigkeit die Angst vor einem Konjunktureinbruch schürt, verkaufen derzeit besonders viele Anlegerinnen und Anleger Aktien. Und zwar vorrangig solche, die sehr hoch bewertet sind. Dazu gehören unter anderem Novo Nordisk und Nvidia, aber auch andere Börsenschwergewichte wie Tesla, Microsoft oder Apple. Da Japan besonders stark von der globalen Konjunktur abhängig ist und zudem die japanische Währung Yen zuletzt deutlich im Wert gestiegen ist, reagiert der Nikkei noch empfindlicher auf die derzeitigen weltweiten Unsicherheiten als andere Indizes.
ECOreporter schätzt die aktuellen Kursverluste als gesunde Korrekturen nach den teils sehr hohen Zuwächsen der letzten Monate ein. Während die Weltwirtschaft weiterhin mit großen Problemen zu kämpfen hat, sind die Kurse vieler Aktien seit Herbst letzten Jahres nahezu ungebremst gestiegen. Dass jetzt vor allem teure Aktien verkauft werden, war absehbar, weil Anlegerinnen und Anleger damit hohe Buchgewinne realisieren.
Panik ist kein guter Ratgeber
Die Redaktion rät weiterhin dazu, gute Aktien langfristig zu halten. Die aktuellen Verwerfungen werden robuste, zukunftsfähige Unternehmen nicht aus der Bahn werfen. Verkaufen Sie keine Papiere, nur weil sie in den letzten Tagen an Wert verloren haben!
Achten Sie allerdings auch darauf, keine überteuerten Aktien zu kaufen. ECOreporter hat immer wieder davor gewarnt, in unruhigen Zeiten zu viel für Aktien zu bezahlen. Kommt es wie aktuell zu Einbrüchen, leiden besonders die teuren Papiere darunter. Und wenn Sie für die zu viel Geld bezahlt haben, wird es möglicherweise lange dauern, bis Sie Ihre Verluste wieder aufgeholt haben.
Welche guten Aktien derzeit vertretbar bewertet sind, verrät Ihnen ECOreporter in seinen täglichen Meldungen.
Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltig investieren in schwierigen Zeiten: Das sollten Sie beachten.
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09.03.26
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