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Infineon schließt Liefervereinbarung zu Wafern
Der Münchner Halbleiterkonzern Infineon hat mit dem US-Unternehmen Wolfspeed eine mehrjährige Liefervereinbarung für sogenannte Siliziumkarbid-Wafer geschlossen. Damit will Infineon die Versorgung mit einem wichtigen Ausgangsmaterial für seine Chipproduktion sichern und gleichzeitig die Herstellungskosten senken.
Aus Siliziumkarbid lassen sich besonders energieeffiziente Halbleiter herstellen. Solche Chips werden vor allem dort eingesetzt, wo große Strommengen möglichst verlustarm umgewandelt werden müssen. Dazu gehören Elektroautos, Solarwechselrichter, Industriemaschinen und zunehmend auch die Stromversorgung von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI). Die Chips können dabei helfen, den Energieverbrauch und die Kühlkosten zu reduzieren.
Nervosität im KI-Markt wächst
Bei Infineon läuft aktuell besonders das Geschäft mit Leistungshalbleitern zur Steuerung des Energieverbrauchs stark, da diese in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) verwendet werden. Die Auftragslage in dem Sektor ist stark, Infineon hat seine Produktionskapazitäten mit einer neuen Fabrik in Dresden ausgeweitet.
Lesen Sie auch das zweiteilige ECOreporter-Dossier zur Chip-Branche und den Überblick zu nachhaltigen KI-Aktien.
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