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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Hat Intel 10 Milliarden Dollar US-Subventionen in Aussicht?
Der US-Chipriese Intel könnte Subventionen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar erhalten. Der ECOreporter-Aktien-Favorit und die Regierung der Vereinigten Staaten sollen aktuell Gespräche führen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet.
Das Subventionspaket für Intel soll dem Bericht zufolge wahrscheinlich sowohl Darlehen als auch Finanzhilfen enthalten. Dass Intel Fördermittel erhält, gilt als sicher, die genaue Höhe ist aber noch unklar. Das US-Handelsministerium und Intel lehnten eine Stellungnahme nach Angaben von Bloomberg ab.
USA will mehr Chipproduktion im eigenen Land
Das Finanzierungspaket wäre Teil des "2022 Chips and Science Act", in dem 39 Milliarden Dollar für direkte Zuschüsse und weitere 75 Milliarden Dollar für Darlehen und Darlehensgarantien vorgesehen sind. Die Subventionen sollen führende Halbleiterunternehmen dazu bewegen, Produktionsstätten verstärkt in den USA statt in Asien zu betreiben.
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Die US-Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens zwei moderne Produktionszentren in den USA zu schaffen. US-Handelsministerin Gina Raimondo hatte Mitte Februar erklärt, dass in den nächsten sechs bis zwölf Wochen "größere Ankündigungen" zu erwarten seien.
In Deutschland hat Intel den nächsten Schritt für seine zwei Fabriken in Magdeburg gemacht. Der Chiphersteller reichte laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) die entsprechenden Bauanträge ein. Für das zuständige Landesverwaltungsamt ist es derzeit das größte Genehmigungsverfahren.
Anwohner und Umweltverbände haben laut MDR nun die Möglichkeit, Einwände einzubringen. Bereits im November 2023 hatte das Unternehmen einen Antragsentwurf vorgelegt, der von einem Team aus Ingenieuren des Landesverwaltungsamts erfolgreich geprüft wurde. Im Anschluss erfolge nun die endgültige Einreichung.
Die Intel-Aktie gewann nach dem Bloomberg-Bericht zum Wochenstart 1,4 Prozent an Wert, aktuell ist der Kurs zum Vortag 0,3 Prozent im Minus (Stand: 21.2.2024, 10:45 Uhr). Im Monatsvergleich notiert die Aktie 9,6 Prozent im Minus, auf Jahressicht hat sie 68 Prozent an Wert gewonnen.
Aktie aktuell überbewertet
Intel ist weiterhin dabei, Milliarden in den Ausbau und die Modernisierung seiner Fertigung zu investieren. Wie wichtig dabei Fördermittel für den Konzern sind, zeigt sich auch daran, dass der Bau eines Vorzeigeprojekts im US-Bundesstaat Ohio wegen Verzögerungen bei der Auszahlung von Subventionen womöglich verschoben wird.
Für ECOreporter ist die Intel-Aktie bereits seit längerer Zeit ein Investment mit erhöhtem Risiko. Nach einer längeren Erholung gab der Kurs im Januar nach, nachdem der Konzern mit seiner Prognose für das laufende erste Quartal 2024 enttäuscht hatte. Für dieses Jahr liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie dennoch weiterhin bei für einen Einstieg viel zu hohen 150. Interessierte Anlegerinnen und Anleger sollten abwarten, wie sich Geschäftsjahr und Kurs entwickeln.
Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser Unternehmensporträt. Welche Dividendenkönige ECOreporter derzeit empfiehlt, erfahren Sie in unserem großen Überblick. Weitere aussichtsreiche Halbleiter-Aktien finden Sie in unserem Dossier Bei diesen nachhaltigen Chip-Aktien bieten sich Kaufgelegenheiten.
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Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681