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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Intel baut Chipfabrik für 25 Milliarden Dollar in Israel
Der US-Chiphersteller Intel plant, 25 Milliarden US-Dollar in die Halbleiterfertigung in Israel zu investieren. Das teilte der ECOreporter-Aktien-Favorit offiziell mit, nachdem Israel Fördermittel von 3,2 Milliarden Dollar zugesagt hat.
Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass der Steuersatz von Intel in Israel von derzeit 5 auf 7,5 Prozent steigt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hatte der Chiphersteller ein Angebot für einen geringeren Zuschuss und einen niedrigeren Steuersatz erhalten, sich aber stattdessen für einen höheren Zuschuss und einen höheren Steuersatz entschieden.
Fertigung der neusten Generation
Intel beschäftigt in Israel rund 12.000 Menschen an vier Standorten. Einer davon ist eine Chipfabrik namens Fab 28 in der Stadt Kiryat Gat. Nach Angaben von Intel wird die neue Fabrik mit der Bezeichnung Fab 38 in unmittelbarer Nähe zu dieser bestehenden Anlage errichtet. Die Bauarbeiten haben demnach bereits begonnen, die Produktion soll 2028 starten.
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Ende 2022 hatte Intel mitgeteilt, dass Fab 38 zehnmal größer werden soll als das bestehende Werk in Kiryat Gat, um deutlich mehr Platz für Fertigungsanlagen zu schaffen. Der Konzern will die Fabrik mit sogenannten Extrem-Ultraviolett-Lithografieanlagen (EUV-Maschinen) des niederländischen Technologiekonzerns ASML ausrüsten, der neusten Generation von Chip-Fertigungsmaschinen.
„Der Erweiterungsplan für den Standort Kiryat Gat ist neben den laufenden und geplanten Fertigungsinvestitionen des Unternehmens in Europa und den USA ein wichtiger Teil der Bemühungen von Intel, eine widerstandsfähigere globale Lieferkette zu fördern“, so der Konzern in einer Erklärung. Das Unternehmen bemüht sich aktuell, verstärkt Produktionskapazitäten außerhalb Asiens aufzubauen.
Die Intel-Aktie kostet im Tradegate-Handel aktuell 45,60 Euro, damit ist sie zum letzten Freitag, dem letzten Handelstag vor Weihnachten, 4,6 Prozent im Plus. Auf Monatssicht ist die Aktie 12,1 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 86 Prozent an Wert gewonnen.
In diesem Jahr wird es wahrscheinlich keinen Gewinn geben
Der Kurs von Intel hat sich in den letzten Monaten deutlich erholt, seit Oktober hat die Aktie rund 36 Prozent zugelegt. Die Geschäfte des Konzerns laufen allerdings seit 2022 schlecht, die Dividende wurde um zwei Drittel gekürzt. Das Geschäftsjahr 2023 wird Intel vermutlich in den roten Zahlen abschließen. Das Unternehmen hat technologisch an Boden auf Konkurrenten wie den taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC verloren und muss seine Fertigung nicht nur ausbauen, sondern auch modernisieren. Dafür sind hohe Investitionen notwendig.
Intel genießt nicht nur in Israel, sondern auch in den USA und Europa viel politische Rückendeckung für seine Pläne und erhält umfangreiche Fördermittel. Dennoch ist die Aktie nach Einschätzung von ECOreporter ein Investment mit erhöhtem Risiko. Für 2024, wenn der Konzern wieder Gewinne erzielen will, liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie derzeit bei hohen 43. Die erwartete Dividendenrendite für das aktuelle Geschäftsjahr beträgt 2,0 Prozent.
Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser Unternehmensporträt. Welche Dividendenkönige ECOreporter derzeit empfiehlt, erfahren Sie in unserem großen Überblick. Weitere aussichtsreiche Halbleiter-Aktien finden Sie im ECOreporter-Dossier Bei diesen nachhaltigen Chip-Aktien bieten sich Kaufgelegenheiten.
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Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681