Maersk muss bei weiteren Seerouten Umwege fahren. / Foto: A.P. Moller-Maersk

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US-Angriffe auf Iran: Maersk stoppt Fahrten durch Straße von Hormuz

Die Reedereien A.P. Moller-Maersk aus Dänemark und Hapag Lloyd aus Hamburg schicken nach dem Angriff der USA auf den Iran vorerst keine Schiffe mehr durch die Straße von Hormuz. Im gesamten Linienverkehr zu den Häfen am Arabischen Golf könnte es zu Störungen kommen, wie die Unternehmen erklärten. Die Frachtkonzerne unterhalten seit Beginn der sogenannten Gemini-Allianz im vergangenen Jahr eine gemeinsame Flotte.

Die Aussetzungen folgen auf US-Sicherheitswarnungen für die Straße von Hormuz, den Persischen Golf und angrenzende Gewässer. Die Vereinigten Staaten verwiesen auf "militärische Operationen und mögliche Vergeltungsschläge", die Warnung gilt vorerst bis zum 7. März.

Konzerne nehmen Risikoaufschlag

Maersk erklärte, dass es bei den Diensten, die Häfen am Arabischen Golf anlaufen, "zu Verzögerungen, Umleitungen oder Fahrplanänderungen kommen kann". Auch die testweise aufgenommenen Fahrten durch den Suezkanal werden vorerst wieder ausgesetzt. Zudem werden noch weitere Linien aus Sicherheitsgründen "bis auf Weiteres" um das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet.

Die Route um die Südspitze Afrikas ist zeitaufwendiger und daher in der Regel teurer. Sie wird bereits seit Anfang 2024 als Alternative für Fahrten durch den Suezkanal genutzt, seit die jemenitische Huthi-Miliz wiederholt Handelsschiffe angegriffen hatte. Nun wird sie auch zur Alternative für Fahrten durch die Straße von Hormuz. Maersk und Hapag-Lloyd kündigten außerdem an, für Fahrten zu Zielen am Oberen Golf, dem Arabischen Golf und dem Persischen Golf einen Risikoaufschlag einzuführen.

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