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Moller-Maersk kauft grünes Ethanol für zwölf Schiffe
Die dänische Großreederei Moller-Maersk hat den eigenen Angaben zufolge ersten großen Liefervertrag für grünes Methanol in der Schiffsbranche abgeschlossen. Der chinesische Windkraftkonzern Goldwind soll ab 2026 jährlich 500.000 Tonnen des nachhaltigen Treibstoffs an Maersk liefern.
Maersk will mit dem grünen Ethanol die Hälfte seiner für die nächsten Jahre bestellten 24 Methanolschiffe betreiben. Das erste Methanolschiff des Konzerns, die Maersk Laura, hat ihren Betrieb im September aufgenommen.
Grünes Methanol wird mit Hilfe regenerativer Energien aus Biomasse oder aus Wasserstoff und abgeschiedenem CO2 gewonnen. Goldwind errichtet für seine Methanolproduktion ein neues Werk im Nordosten Chinas, das mit einem Windpark des Unternehmens betrieben wird.
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Maersk baut derzeit mindestens 10.000 seiner weltweit 110.000 Stellen ab, weil sich nach Rekordjahren die zwischenzeitlich extrem gestiegenen Frachtraten und auch die Auftragseingänge wieder normalisieren. Im letzten Quartal brach der Konzerngewinn von 8,8 auf 0,5 Milliarden US-Dollar ein.
Die Aktie gibt weiter nach
Seit absehbar ist, dass die sehr hohen Gewinne der letzten Jahre nicht von Dauer sein werden, verliert die Maersk-Aktie stetig an Wert. Im Monatsvergleich hat sie 11 Prozent abgegeben, auf Jahressicht notiert sie 32 Prozent im Minus. Langfristig steht sie weiterhin solide da, auf fünf Jahre gesehen beträgt der Wertzuwachs 33 Prozent. Aktuell kostet die Aktie im Tradegate-Handel 1.349,50 Euro (Stand 22.11.2023, 10:15 Uhr).
ECOreporter sieht Maersk grundsätzlich weiterhin gut aufgestellt. Der Konzern verfügt als eine der weltgrößten Reedereien über eine hervorragende Marktstellung und hat schon früh angefangen, sich mit Effizienzsteigerungen auf rückläufige Auftragszahlen vorzubereiten. Auch mit geringeren Margen dürfte Maersk weiterhin robuste Gewinne einfahren.
Nach den Kursrückgängen liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2023 bei günstigen 7. Die erwartete Dividendenrendite beträgt attraktive 5,2 Prozent. Wer jetzt einsteigt, sollte einen langen Atem mitbringen und hohe Kursschwankungen aushalten können. 2024 wird Maersk wegen der Umstrukturierungen möglicherweise rote Zahlen schreiben, das kann den Aktienkurs zwischenzeitlich noch weiter sinken lassen.
A.P. Moller-Maersk A/S Class A: