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Nachhaltige Aktien, Fonds / ETF
Nachhaltige Geldanlage: So starten Sie gut ins neue Jahr
Neues Jahr, neues Glück? Wenn Sie diese sechs ECOreporter-Ratschläge beherzigen, hat Ihr Geldanlage-Erfolg mehr mit kluger Planung als mit Glück zu tun. Und das Beste: Sie brauchen dazu nicht einmal anstrengende gute Vorsätze für 2026.
1. Bleiben Sie im Gleichgewicht
Wer mit der Geldanlage beginnt, entscheidet sich (hoffentlich) bewusst für ein bestimmtes Verhältnis zwischen sicheren und riskanteren Investments. Finanzprodukte wie Fest- und Tagesgeld bringen verlässliche, aber eher überschaubare Renditen, während mit Aktien, Fonds und ETFs höhere Gewinne möglich sind, jedoch auch Verluste. Die richtige Mischung macht's. Wie die aussieht, hängt von Ihrer Lebenssituation und Ihrer Risikoneigung ab. Manche Menschen können gut schlafen, obwohl 80 Prozent Ihres Vermögens an der Börse angelegt sind – andere werden schon unruhig, wenn 20 Prozent in ETFs stecken und diese zwischenzeitlich an Wert verlieren.
Egal welches Risikoprofil Sie haben: Wichtig ist, dass Sie entsprechend investieren. Und zwar dauerhaft. Wenn Sie beispielsweise nicht mehr als ein Drittel Ihres Kapitals in Aktien und Fonds anlegen wollen, und Ihre Wertpapiere laufen gut, kann es sein, dass sie irgendwann 50 Prozent oder mehr Ihres Vermögens ausmachen. Denn in guten Börsenjahren wie etwa 2023 bis 2025 wachsen vor allem Aktienpositionen deutlich stärker als etwa Festgeldposten.
Das ist erst einmal gut für Ihre Gesamtrendite, kann aber zum Bumerang werden, wenn es an der Börse mal steil abwärts geht. Dann neigen nämlich vor allem vorsichtige Anlegerinnen und Anleger dazu, in Panik ihre gesamten Aktien- und Fondsbestände zu verkaufen – so geschehen zuletzt im April 2025, als Donald Trump mit seinen krawalligen Zolldrohungen die Finanzmärkte schockte. Wer damals nicht verkaufte, sondern durchhielt, ist damit meist besser gefahren als jene, die nach ihren Panikverkäufen versucht haben, zu einem besseren Zeitpunkt wieder einzusteigen – als sie an die Börse zurückkehrten, waren viele Aktien teurer als vor dem Crash.
Auch in schwierigen Zeiten investiert zu bleiben, gelingt am besten, wenn die Depotaufteilung der eigenen Risikoneigung entspricht. Deshalb sollten Sie einmal im Jahr schauen, wie sich die Gewichtung zwischen Ihren sicheren und riskanten Geldanlagen entwickelt hat, und die ursprüngliche Balance wiederherstellen. Also entweder einige Fondsanteile und Aktien verkaufen und in Festgeld umschichten, oder umgekehrt. Langfristig erhöht das Ihre Chancen auf gute Renditen, und zudem senkt das regelmäßige Rebalancing Ihren Stresspegel, wenn es an der Börse mal wieder drunter und drüber geht.
Weitere Informationen zum Thema Rebalancing finden Sie hier.
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