Deutlich mehr Menschen würden gerne nachhaltig investieren. / Foto: Pixabay

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Nachhaltige Geldanlagen: Das Interesse steigt

Auch wenn Nachhaltigkeit derzeit angeblich kein Trendthema ist, steigt die Zahl der Menschen, die sich mit grünen Investments beschäftigen. Allerdings gibt es eine große Hemmschwelle.

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken kennen mittlerweile 55 Prozent der deutschen Bevölkerung den Begriff „nachhaltige Geldanlagen“. 2019 war der Begriff nur jedem Dritten geläufig. Und 60 Prozent der Menschen, die etwas mit nachhaltigen Geldanlagen anzufangen wissen, können sich vorstellen, auch tatsächlich grün zu investieren.

„Darin liegt viel ungenutztes Potenzial, denn bisher investieren nur 14 Prozent in entsprechende Produkte“, sagt Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands. „Nachhaltige Geldanlagen sind kein Randthema mehr.“

Es fehlt an Informationen

Der Hauptgrund für die bislang niedrige grüne Investmentquote ist fehlendes Wissen. In der Umfrage gaben 43 Prozent der Befragten, die ihr Geld bislang nicht nachhaltig anlegen, an, sie fühlten sich nicht ausreichend informiert. „Das zeigt: Anlegerinnen und Anleger brauchen verständliche Orientierung und Transparenz“, so Verbandschef Herkenhoff.

Laut der Studie wünschen sich 44 Prozent der Umfrageteilnehmer eine klare Einteilung nachhaltiger Finanzprodukte in unterschiedliche Kategorien. „Eine solche Einteilung würde fast der Hälfte der Befragten die Entscheidung erleichtern“, sagt Herkenhoff. „Jetzt ist die Politik gefordert.“

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