Die Bauindustrie rechnet nach Jahren der Krise 2026 mit einer deutlichen Erholung. / Foto: Pixabay

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Nachhaltige Immobilienaktien: Wo eine Branchenerholung jetzt Chancen bietet

Die Stimmung in der Baubranche bleibt angespannt – doch Experten erwarten 2026 einen deutlichen Aufschwung. Die Kosten steigen langsamer, und es dürfte wieder deutlich mehr gebaut werden. ECOreporter hat nachhaltige börsennotierte Baukonzerne und Immobilienbetreiber unter die Lupe genommen und geprüft, wo es jetzt Einstiegsmöglichkeiten gibt.

Nach mehreren Krisenjahren soll es wieder aufwärts gehen: Für 2026 erwartet die Forschergruppe Euroconstruct, der auch das deutsche ifo Institut angehört, bei der europaweiten Bautätigkeit einen Zuwachs von 2,4 Prozent – im vergangenen Jahr wuchs der Bausektor nur um 0,3 Prozent. "Die europäische Bauwirtschaft schaltet 2026 aus dem Leerlauf direkt in den übernächsten Gang und hält dieses Tempo bis 2028 weitgehend durch", sagt ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister. In Deutschland wird das reale Wachstum in diesem Jahr bei 2,5 Prozent erwartet.

Mehr Neubauten trotz weiterhin hoher Kosten

Der Wohnungsbau soll europaweit zusammen mit dem Tiefbau am stärksten wachsen, bis 2028 soll er rund 7,5 Prozent höher liegen als 2025. In Deutschland werden es Wohnimmobilien zwar noch schwer haben  während beim Bau von gewerblichen Gebäuden und Infrastruktur ein Zuwachs von 4 Prozent erwartet wird, sind es im Wohnungsbau nur 2 Prozent. Trotzdem wird laut Hauptverband der Deutschen Bauindustrie nach vier Jahren Krise "konjunkturell die Wende für die Branche" kommen. Die Baupreise sinken Prognosen zufolge zwar nicht, aber der Anstieg verlangsamt sich, in Deutschland beispielsweise auf 0,8 bis 2,5 Prozent.

Die ECOreporter-Übersicht bezieht sich nur auf börsennotierte Unternehmen, die Wohnimmobilien bauen und bewirtschaften. Betreiber von Pflegeheimen und Einkaufszentren analysiert die Redaktion nicht, weil sie ihre Nachhaltigkeit als zu gering einschätzt. Und auch Konzerne mit dem Fokus auf Rechenzentren und Büroimmobilien sind nicht dabei. Die Datenfabriken sind gewaltige Strom- und Wasserfresser, und bei Büros besteht oft das Risiko, dass Firmen mit wenig nachhaltigem Geschäftszweck einziehen. 

Diese nachhaltigen Unternehmen schätzt ECOreporter als interessant ein:

  • JM
  • Trianon
  • UBM Development

Nicht mehr in der Übersicht vertreten ist das Unternehmen HA Sustainable Infrastructure Capital (früher: Hannon Armstrong Sustainable Infrastructure Capital). Das liegt nicht an einer mangelnden Nachhaltigkeit des Unternehmens – im Gegenteil. Aber HASI (so die Eigenbezeichnung des Konzerns) konzentriert sich mittlerweile nur noch auf Infrastrukturprojekte im Bereich Erneuerbare Energie und, in geringerem Umfang, auf Wasseraufbereitung und Renaturierung. Immobilien gehören nicht mehr dazu.

Bei welchen der verbliebenen Unternehmen lohnt ein Einstieg? ECOreporter hat das Mauerwerk abgeklopft – das Ergebnis lesen Sie im folgenden Premium-Bereich.

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