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Neoen: Im Markt verbliebene Aktien werden zwangsweise eingezogen
Der kanadische Vermögensverwalter Brookfield Asset Management besitzt mittlerweile so viele Aktien des französischen Grünstromerzeugers Neoen, dass er die restlichen Anteilsscheine zwangsweise einziehen darf. Die Minderheitsaktionäre erhalten eine Entschädigung.
Brookfield besitzt aktuell eigenen Angaben zufolge mehr als 97,7 Prozent der Neoen-Aktien. Damit sind die Bedingungen erfüllt, um die übrigen Papiere einziehen zu lassen (ein sogenannter Squeeze-Out). Die Aktionäre sollen mit 39,85 Euro je Aktie abgefunden werden, das entspricht dem Preis des letzten öffentlichen Übernahmeangebots. Einen entsprechenden Antrag will Brookfield bei der französischen Marktaufsichtsbehörde AMF stellen. Die Aktionäre müssen im Squeeze-Out-Prozess nicht selbst tätig werden, die Banken entfernen die Aktien automatisch aus den Depots.
Neoen soll weiter wachsen
„Wir freuen uns, den erfolgreichen Abschluss dieser bahnbrechenden Transaktion bekannt zu geben“, sagt Brookfield-Manager Ignacio Paz-Ares. „Wir sind weiterhin entschlossen, Investitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und mit dem Team von Neoen zusammenzuarbeiten, um das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen.“
Die Neoen-Aktie ist seit Dienstag wegen des geplanten Squeeze-Outs vom Handel ausgesetzt. An der Börse Tradegate notierte sie zuletzt bei 38,74 Euro (Schlusskurs 18.3.2025). Im Jahresvergleich ist der Kurs um 56 Prozent gestiegen, auf drei Jahre gesehen hat er 10 Prozent zugelegt.
Neoen ist mit dem anstehenden Squeeze-Out kein Thema für Anlegerinnen und Anleger mehr. Weiterhin interessante Erneuerbare-Energien-Aktien finden Sie in unseren jeweils zweiteiligen Überblicken zu Solaraktien und zu Windaktien:
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Neoen S.A.: ISIN FR0011675362 / WKN A2N6LV