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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
Nordex macht weniger Verlust und erwartet höhere Marge
Der Hamburger Windanlagenbauer Nordex wird nach dem ersten Halbjahr 2024 optimistischer. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern, profitabler zu werden und hebt die Prognose für seine Marge an.
Zwischen Januar und Juni erwirtschaftete Nordex ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 118 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte hier noch ein Minus von 114 Millionen Euro zu Buche gestanden. Unter dem Strich schrieb das Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Allerdings verringerte sich der Verlust von 300 Millionen Euro im Vorjahr auf 12,5 Millionen Euro.
Höhere Marghe erwartet
Der Umsatz stieg um ein Viertel auf knapp 2,8 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge lag damit zwischen Januar und Juni bei 3,4 Prozent im ersten Halbjahr. Im Vorjahr war die Marge negativ.
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Für das Gesamtjahr wird Nordex optimistischer bezüglich der EBITDA-Marge. Der Vorstand peilt jetzt eine Marge zwischen 3 und 4 Prozent an, bislang hatte die erwartete Spanne bei 2 bis 4 Prozent gelegen. Insgesamt bleibt die Marge damit aber niedrig. Zum Vergleich: Der Nordex-Konkurrent-Vestas meldete für das erste Quartal 2024 eine EBITDA-Marge von 4,9 Prozent.
Mittelfristig will Nordex weiterhin eine Marge von 8 Prozent erreichen. Dazu müssen aber laut Unternehmen nach wie vor erst die weniger lukrativen Altaufträge abgearbeitet werden.
Die Nordex-Aktie ist im Xetra-Handel aktuell 0,8 Prozent im Plus und kostet 13,58 Euro (Stand: 25.7.2024, 10:38 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 14,7 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 5 Prozent an Wert gewonnen.
ECOreporter bleibt skeptisch bei der Nordex-Aktie. Trotz der Verbesserungen ist das Unternehmen weiterhin nicht profitabel, auch für das Gesamtjahr könnte weiter ein Verlust anfallen. Vom mittelfristigen Ziel bei der Marge ist das Unternehmen trotz leichter Verbesserungen weit entfernt. Zudem gibt es auch schwächere Entwicklungen: Zwar meldete das Unternehmen für die ersten sechs Monaten 2024 einen höheren Auftragseingang von 3,4 Gigawatt. Im zweiten Quartal lagen die Bestellungen jedoch bereits wieder niedriger als im Vorjahr.
Bis Mai stieg der Kurs der Nordex-Aktie stark an, dann folgte eine deutliche Korrektur. Seit Ende Juni erholt sich der Kurs wieder. Die Aktie schwankt also stark. Bei Nordex wetten zudem viele Shortseller auf sinkende Kurse. Die Geschäftsaussichten des dänischen Konkurrenten Vestas sind nach Einschätzung der Redaktion deutlich besser.
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Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655
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05.03.26
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