Die Gewichtssenker von Novo Nordisk und dem Konkurrenten Eli Lilly stehen im Fokus von zwei Klagen. / Foto: imago images

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Novo Nordisk muss sich zwei US-Sammelklagen stellen

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk und sein US-Mitbewerber Eli Lilly müssen sich wegen ihrer Gewichtssenker zwei großen Sammelklagen in den USA stellen. Die eine Klage sieht bei den Medikamenten die Gefahr einer Erblindung, bei der anderen geht es um das Risiko einer schweren Magenlähmung.

Ein Gremium der US-Justiz entschied am Montag, dass zahlreiche Klagen wegen des Risikos einer Erblindung gegen Novo Nordisk und Eli Lilly zu einer gemeinsamen Sammelklage zusammengelegt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Diabetes- und Abnehm­mittel der Konzerne.

Klagen mit unterschiedlichen Dimensionen

Laut den Klagen können Medikamente wie Ozempic und Wegovy von Novo Nordisk sowie Trulicity von Eli Lilly die Blutzufuhr zum Sehnerv blockieren und so zu einem teilweisen oder vollständigen Sehverlust führen. Ozempic und Trulicity wurden ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, können aber auch bei der Gewichtsreduktion helfen. Wegovy wurde direkt als Gewichtssenker auf den Markt gebracht.

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