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Oatly macht weniger Verlust – ist die Aktie jetzt interessant?
Der Hafermilchproduzent Oatly hat in den letzten Monaten seine Marge verbessert. Von schwarzen Zahlen bleibt das schwedische Unternehmen aber nach wie vor weit entfernt.
Oatly schaffte es im ersten Quartal 2024, seinen Vorsteuerverlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 73,6 auf 45,8 Millionen Dollar zu reduzieren. Die Bruttomarge verbesserte sich um 9,7 Prozent auf 27,1 Prozent. Allerdings stieg der Umsatz nur leicht von 195,6 auf 199,2 Millionen Dollar. Für ein auf Wachstum ausgerichtetes Unternehmen ist das nicht viel.
Im Gesamtjahr 2024 rechnet Oatly weiterhin mit 5 bis 10 Prozent mehr Umsatz und einem um Sondereffekte bereinigten Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 35 bis 60 Millionen Dollar.
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Die Oatly-Aktie reagierte gestern kaum auf die neuen Zahlen, mittags kostete sie im Tradegate-Handel nahezu unverändert zum Vortag 1,07 Euro (Stand 2.5.2024, 12:21 Uhr). Im Jahresvergleich notiert sie 50 Prozent im Minus.
Seit dem Börsengang 2021 hat die Oatly-Aktie rund 94 Prozent an Wert eingebüßt, für das Geschäftsjahr 2023 meldete das Unternehmen einen deutlich gestiegenen Verlust.
ECOreporter rät bereits seit Börsenstart von einem Einstieg in die Oatly-Aktie ab und tut dies auch weiterhin. Zu gering ist der technologische Vorsprung des Unternehmens auf seine Wettbewerber, zu groß die Konkurrenz durch deutlich günstigere Milchersatzprodukte von Supermarktketten und Drogeriemärkten.
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Oatly Group AB ADR: