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Vegane Aktie: Verlust bei Oatly steigt deutlich – Aktie stürzt ab
Der schwedische Hafermilchhersteller Oatly muss für 2023 deutlich mehr Verlust verbuchen und enttäuscht damit den Finanzmarkt. Obwohl der Umsatz kräftig gestiegen ist, verliert die Aktie drastisch an Wert.
Nach vorläufigen Zahlen wuchs der Umsatz im letzten Geschäftsjahr trotz eines schwächelnden Asien-Geschäfts um 8,5 Prozent auf 783 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig stieg aber auch der Verlust um 6,2 Prozent auf 417 Millionen Dollar. Damit schnitt das Unternehmen schlechter ab als von Analysten erwartet.
Umsatz soll 2024 weiter steigen
Der Anstieg des Nettoverlusts war in erster Linie das Ergebnis erhöhter Kosten insbesondere in Verbindung mit der Absage des geplanten Baus von drei Fabriken in den USA und China. Die allgemeinen Betriebskosten konnte das Unternehmen im vierten Quartal 2023 nach eigenen Angaben um rund 27 Millionen Dollar senken.
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Für 2024 erwartet Oatly ein Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Analysten rechnen nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit einem Anstieg um 6,6 Prozent.
"Mit Blick auf das Jahr 2024 sehen unsere Finanzprognosen ein solides Umsatzwachstum bei gleichzeitiger deutlicher Gewinnverbesserung vor, da wir uns auf unsere oberste Priorität konzentrieren, profitables Wachstum zu erzielen", erklärte Oatly-Chef Jean-Christophe Flatin. Dafür sollen insbesondere der Absatz erhöht und weiter Kosten reduziert werden.
Der Anstieg des Verlusts kam an der Börse schlecht an, im gestrigen Tradegate-Handel verlor die Aktie nach Präsentation der Zahlen 12,6 Prozent. Aktuell ist sie 0,9 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 1,11 Euro (Stand: 16.2.2024, 9:27 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 14,9 Prozent an Wert gewonnen, im Jahresvergleich ist sie 43,2 Prozent im Minus. Seit dem Börsengang 2021 hat die Aktie rund 93 Prozent eingebüßt.
Der Kurs ist nach einer längeren Verlustphase seit Oktober 2023 deutlich gestiegen. ECOreporter rät aber bereits seit Börsenstart von einem Einstieg in die Oatly-Aktie ab und tut dies auch weiterhin. Zu gering ist der technologische Vorsprung des Unternehmens auf seine Wettbewerber, zu groß die Konkurrenz durch deutlich günstigere Milchersatzprodukte von Supermarktketten und Drogeriemärkten.
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Oatly Group AB ADR: