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Reederei Moller-Maersk erhöht erneut Gewinnprognose
Die dänische Reederei Moller-Maersk hebt ihre Gewinnprognose für dieses Jahr zum zweiten Mal innerhalb eines Monats an. Das Unternehmen sieht eine anhaltend starke Nachfrage im Containermarkt, zudem sorgt die Krise im Roten Meer für steigende Preise.
Maersk rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der Größenordnung von 7 bis 9 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte die Schätzung bei 4 bis 6 Milliarden Dollar gelegen.
Hafenüberlastungen und Krise im Roten Meer
Das Maersk-Management erklärte, es sehe Anzeichen für weitere Hafenüberlastungen, insbesondere in Asien und im Nahen Osten, und einen weiteren Anstieg der Containerfrachtraten. Es sei zu erwarten, dass dies in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 zu einer stärkeren finanziellen Leistung beitragen werden, so Maersk.
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Der Konzern hatte seine Gewinnprognose für 2024 im vergangenen Monat bei Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal angehoben. Maersk hatte auch diese Korrektur nach oben bereits mit einer starken Nachfrage und höheren Frachtraten begründet. Diese kämen auch zustande, da Schiffe länger fahren, um Konflikte im Roten Meer zu vermeiden.
Die Maersk-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 4,3 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 1.595,00 Euro (Stand: 4.6.2024, 10:29 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 21,2 Prozent an Wert gewonnen, im Jahresvergleich ist sie 2,0 Prozent im Plus.
In den vergangenen drei Jahren gab die Maersk-Aktie unter deutlichen Schwankungen beständig nach. Auf fünf Jahre betrachtet ist sie 83 Prozent im Plus.
Unter dem Strich wird Maersk in diesem Jahr vermutlich nur einen kleinen Nettogewinn erwirtschaften, ursprünglich waren sogar rote Zahlen erwartet worden. Zwar ist Maersk trotz der aktuellen Schwierigkeiten als eine der weltweit größten Reedereien weiterhin gut aufgestellt. Vorsichtige Anlegerinnen und Anleger sollten sich aber eher zurückhalten und die Geschäftsentwicklung des Konzerns abwarten. Ab Februar 2025 will Maersk gemeinsam mit Hapag-Lloyd aus Hamburg eine neue Schifffahrtsallianz namens "Gemini Cooperation" bilden.
A.P. Moller-Maersk A/S Class A: