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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Roche wächst operativ, leidet aber unter dem starken Franken
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat im ersten Quartal 2026 Umsatzeinbußen hinnehmen müssen – die gingen allerdings komplett auf das Konto von Währungseffekten. Seine Jahresziele bestätigte der Konzern.
Die Umsätze sanken in den Monaten Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 14,7 Milliarden Schweizer Franken (16 Milliarden Euro). Verantwortlich dafür waren ungünstige Wechselkurseffekte – um diese bereinigt wuchs der Umsatz um 6 Prozent. Damit erfüllte Roche seine Zielsetzung, die Wechselkurseffekte ausklammert.
Jahresziele bestätigt
Die Pharmasparte lieferte mit 11,5 Milliarden Franken (12,5 Milliarden Euro) wie üblich den größten Beitrag zum Gruppenumsatz. Im Diagnostik-Geschäft setzte Roche 3,3 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) um. In beiden Fällen schrumpften die Erlöse in Schweizer Franken und legten zu konstanten Wechselkursen zu.
Gewinnzahlen legt Roche zu den ungeraden Quartalen traditionell nicht vor. Der Konzern berichtet diese nur zum halben und ganzen Jahr.
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Seine Jahresziele bestätigte Roche. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Der Kerngewinn je Aktie soll im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Diese Kennzahl gibt an, wie profitabel das Kerngeschäft von Roche tatsächlich ist, und klammert Effekte wie Firmenzukäufe und Restrukturierungskosten aus.
Außerdem will der Konzern seine Dividende erhöhen. Die erwartete Dividendenrendite für 2026 beträgt derzeit gute 3,2 Prozent.
Der aktienähnliche Genussschein von Roche ist im Tradegate-Handel aktuell 0,8 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 348,28 Euro (Stand: 23.4.2026, 10:32 Uhr). Auf Monatssicht stieg der Kurs um 2,4 Prozent, im Jahresvergleich legte er um 19,3 Prozent zu.
Der Kurs des Genussscheins hat stark zugelegt, seit sich Roche und andere Pharmakonzerne Ende letzten Jahres mit der US-Regierung auf Preissenkungen geeinigt haben. Obwohl Roche damit in den Vereinigten Staaten künftig weniger verdienen dürfte, begrüßten Investoren, dass nun Klarheit über die Preisentwicklung in den USA herrscht. Wenig nachhaltig ist, dass dafür in anderen Ländern die Preise steigen sollen.
Roche ist unter anderem Weltmarktführer bei Krebstherapien und arbeitet außerdem daran, sich zunehmend breiter aufzustellen, unter anderem indem der Konzern auf den noch jungen und lukrativen Markt für Abnehmmedikamente expandiert. Nach Einschätzung von ECOreporter ist Roche ein solides langfristiges Investment. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Genussscheins für 2026 liegt derzeit bei 17, für ein üblicherweise hoch bewertetes Schweizer Unternehmen ist das eher günstig. Anlegerinnen und Anleger sollten sich aber bewusst sein, dass Rückschläge bei der Medikamentenentwicklung zu Schwankungen an der Börse führen können – solche gibt es bei Pharmakonzernen immer wieder.
Der Roche-Genussschein zählt zu den ECOreporter-Favoriten-Aktien der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Ein Unternehmensporträt finden Sie hier.
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Roche Holding AG Genussschein:
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