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Siemens erzielt erneut Rekordgewinn – Trennung vom Medizingeschäft
Der Münchner Technologiekonzern Siemens hat im Geschäftsjahr 2024/25 (Oktober bis September) erneut Rekordergebnisse erzielt. Seine Beteiligung an der börsennotierten Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers will der ECOreporter-Aktien-Favorit deutlich reduzieren – am Eisenbahngeschäft hält der Konzern hingegen fest.
Siemens steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 78,9 Milliarden Euro. Der Auftragseingang wuchs um 6 Prozent auf 88,4 Milliarden Euro. Getrieben wurden die Erlöse besonders vom Geschäft mit Infrastruktur- und Gebäudetechnik, auch der zuletzt unter Druck gestandene Bereich Industrieautomatisierung wuchs moderat. Siemens Healthineers blieb auf Vorjahresniveau, während die Zugbausparte Mobility leicht rückläufig war.
Healthineers-Anteile werden reduziert – Mobility "führt Champions League an"
Der Nettogewinn stieg um 16 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Damit meldete Siemens das dritte Rekordergebnis in Folge. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 10,71 Euro in der Mitte der Prognosespanne von 10,40 bis 11,00 Euro.
Die Aktionäre sollen eine Dividende von 5,35 Euro erhalten, nach 5,20 Euro im Vorjahr. In den nächsten Jahren soll die Ausschüttung auch dann steigen, wenn der Gewinn zurückgeht oder stagniert. "Unsere Strategie geht auf", sagte Konzernchef Roland Busch. "Wir wachsen, indem wir die reale und die digitale Welt miteinander verbinden."
Siemens ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige.
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